Der Fußball-Landesligist bereitet sich auf knifflige Auswärtspartien vor und testet.

Der Fußball-Landesligist bereitet sich auf knifflige Auswärtspartien vor und testet.
Kevin Okereke (r.) ist eigentlich kein gelernter Verteidiger. Gleichwohl versuchte er sich gegen Büderich in einer Abwehr-Dreierkette.

Kevin Okereke (r.) ist eigentlich kein gelernter Verteidiger. Gleichwohl versuchte er sich gegen Büderich in einer Abwehr-Dreierkette.

Ralph Matzerath

Kevin Okereke (r.) ist eigentlich kein gelernter Verteidiger. Gleichwohl versuchte er sich gegen Büderich in einer Abwehr-Dreierkette.

Monheim. Noch knapp ein Monat bleibt, bis die Fußball-Landesliga ihren regulären Spielbetrieb Anfang März wieder aufnimmt. Für den derzeitigen Tabellenvierten FC Monheim (FCM) beginnt damit langsam aber sicher die heiße Phase der Vorbereitung. Nach dem lockeren Testspiel-Aufgalopp beim 13:0-Sieg gegen den Kreisligisten FC Britannia Solingen gab es am vergangenen Wochenende einen knappen 1:0-Erfolg gegen den FC Büderich aus der Bezirksliga.

„Insgesamt war es ein zerfahrenes Spiel mit vielen wilden und hektischen Passagen“, resümierte FCM-Coach Dennis Ruess den zweiten Test der Wintervorbereitung, in dem er gemeinsam mit seinen Trainerkollegen Manuel Windges und Bastian Jensterle auch etwas ausprobierte. So agierten die Monheimer im ersten Durchgang mit einer von Nelson Freitag, Yannic Intven und Kevin Okereke gebildeten Dreierkette. Ob es nun in erster Linie die mangelnde Erfahrung mit dieser im Profibereich zuletzt häufiger praktizierten taktischen Variante war, oder doch die Tatsache, dass mit Freitag und Okereke zwei Akteure des Defensivtrios eigentlich gar nicht im Abwehrzentrum beheimatet sind – letztendlich funktionierte das Monheimer Spiel nach der Umstellung auf die gewohnte Viererkette nach der Halbzeitpause deutlich besser. So fiel auch der Treffer des Tages kurz nach dem Wiederanpfiff: Der temporär aus der dritten Mannschaft nach oben beorderte Abdullah Albayrak wusste eine Vorlage von Marvin Klein zu verwerten (49.).

Einige mussten der intensiven Trainingsarbeit Tribut zollen

Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung können die Monheimer also zufrieden sein, auch wenn einige Spieler der intensiven Trainingsarbeit Tribut zollen müssen. Gegen Büderich fehlten dem FCM nach einer Woche mit vier kräftezehrenden Trainingseinheiten gleich zehn Akteure angeschlagen oder aus beruflichen Gründen, darunter die Leistungsträger Eray Bastas, Alexander Karachristos und Karim Afkir. Auch André Maczkowiak konnte gegen den Bezirksligisten noch nicht wieder mitwirken: Der Kapitän und Stammtorhüter wird nach seiner Schulterverletzung langsam wieder herangeführt, soll aber im ersten Pflichtspiel am 5. März gegen den Union Nettetal wieder zwischen den Pfosten stehen.

Dann wird sich für die Monheimer bereits zeigen, wo die Reise in dieser Spielzeit noch hingehen kann. „Wir sind in Schlagdistanz, von daher beschäftigst du dich mit allen Möglichkeiten. Aber die anderen Mannschaften waren bisher eben auch sehr konstant“, erklärt Ruess. Derzeit beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Düsseldorfer SC 99 vier Punkte und das Auftaktprogramm hat es für den FCM in sich: Nach dem Start gegen den Tabellensechsten aus Nettetal wartet die Pflichtaufgabe beim Rather SV (11.), ehe beim TSV Meerbusch II (5.) und beim Spitzenreiter DSC zwei knifflige Auswärtspartien auf die Monheimer warten. „Wir werden relativ schnell wissen, ob wir uns noch länger mit dem Thema Meisterschaft beschäftigen können. Aber wenn wir jetzt am Anfang erfolgreich sind, dann wird keiner von uns da die Handbremse reinhauen“, erklärt der Monheimer Trainer.

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