Die SG TSG Solingen II/SG Langenfeld verliert erneut, wird aber nicht direkt absteigen.

Langenfeld. Die Entscheidung ist gefallen. Weil die Spielgemeinschaft SG TSG Solingen II/SG Langenfeld in der Volleyball-Verbandsliga mit dem 1:3 (29:31, 13:25, 25:23, 19:25) bei der TVG Holsterhausen erneut den Kürzeren zog, muss sie nach der normalen Runde in die Relegation – und dort gegen zwei Landesligisten versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen.

Trainer lobt trotz Niederlage die Leistung der Langenfelder

„Die Leistung war bis auf den zweiten Satz zufriedenstellend“, urteilte Spielertrainer Mark Nahrstedt. Der Achte Solingen/Langenfeld (elf Zähler) liegt zwei Runden vor dem Ende der Saison klar genug vor dem Schlusslicht Moerser SC II (vier) und wird deshalb nicht als zweite Mannschaft neben dem zurückgezogenen TSV Bayer Dormagen direkt absteigen. Auf der anderen Seite kann Nahrstedts Team den TV Heiligenhaus (18) auf dem rettenden Platz sieben nicht mehr einholen.

In Holsterhausen war der erste Satz bis zu den letzten Ballwechseln sehr knapp (29:31), doch aufgrund einiger Unkonzentriertheiten verloren die Gäste den zweiten Abschnitt deutlich (13:25). Anschließend gelang es der Spielgemeinschaft, im erneut engen dritten Satz (25:23) noch einmal ein echtes Ausrufezeichen zu setzen.

Beim Stand von 20:20 erzielte sie drei Punkte hintereinander, die den Ausschlag gaben. Im vierten Abschnitt (19:25) konnten die Gäste anschließend gegen den starken Tabellenzweiten einen klaren 6:12-Rückstand nicht mehr aufholen, sodass die Niederlage doch schnell besiegelt war.

Weitere Spiele dienen als Härtetest für die Relegation

Das Heimspiel am kommenden Samstag (18 Uhr, Sporthalle Vogelsang in Solingen) gegen den Tabellenletzten Moers und die Aufgabe am 28. März (19 Uhr) beim als Meister bereits feststehenden Spitzenreiter DJK Rheinkraft Neuss sind nun sportlich ohne große Bedeutung. Sie bieten sich wohl eher als Härtetest unter Wettkampf-Bedingungen vor der Relegation an. fas

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