-Regionalliga Die Ice Aliens verlieren die packende Begegnung mit der DEG-Zweiten 5:6. Eine Disziplinarstrafe gegen Schlesinger erregt die Gemüter.

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Tim Neuber taucht frei vor DEG-Torwart Sebastian Maly auf. Neuber gelang auch der erste Ratinger Treffer.

Tim Neuber taucht frei vor DEG-Torwart Sebastian Maly auf. Neuber gelang auch der erste Ratinger Treffer.

Pierre-Claude Hohn

Tim Neuber taucht frei vor DEG-Torwart Sebastian Maly auf. Neuber gelang auch der erste Ratinger Treffer.

Ratingen. Abgesehen von der knappen Niederlage mit 5:6 Toren (2:2, 2:3, 1:1) gegen die DEG-Zweite konnten sich die Ratinger Ice Aliens am Sonntag über einen gelungenen Eishockeyabend freuen. Spannung herrschte bis zur letzten Sekunde. Außerdem waren mehr als 1000 Zuschauer gekommen.

Obwohl die Ratinger bis zum Umfallen kämpften, gewannen die jungen Wilden aus Düsseldorf verdient. Sie entschieden mehr Zweikämpfe für sich und hatten mit Thorsten Gries und Diego Hofland zwei Ausnahmetalente in ihren Reihen.

Trotz dieser tollen Eishockey-Demonstration in der 4.Liga gab es nach dem Spiel eine kleine Eskalation: Ratingens Trainer Janusz Wilczek äußerte sich zu der Disziplinarstrafe von Christian Schlesiger wegen Stockschlag mit Verletzungsfolge: "Christian hat mir versichert, dass er nicht absichtlich geschlagen habe. Wenn er mit Absicht geschlagen hätte, wäre Gries nicht wieder aufgelaufen." Solche Aussage war auch für DEG-Coach Christof Kreutzer heftiger Tobak.

Doch was war geschehen? Supertalent Gries stürzte nach einem Bully in der 39. Minute mit Schlesiger wie von einem Geschoss getroffen auf das Eis und blieb bewegungslos mit dem Gesicht nach unten liegen. Erst als Mannschaftsarzt Dr. Buder bei ihm war, ließ er sich vom Eis tragen.

Die meisten Zuschauer hatten das Foul nicht mitbekommen nahmen den Vorfall auch nicht so ernst. Bereits in der 23. Minute war der nur 1,70 Meter große Stürmer vor dem Ratinger Tor in spektakulärer Weise auf das Eis gestürzt.

Er ließ sich vor Ort behandeln und vom Eis tragen. Alle, die das Schlimmste befürchtet hatten, waren erleichtert, dass Gries sich wenige Minute später wieder ohne sichtliche Folgen am munteren Toreschießen seiner Mannschaft beteiligte.

Beim ersten Vorfall hatte Schiedsrichter Sander überhaupt nichts bemerkt. Beim zweiten stellte er nachträglich eine Verletzung fest und schickte Schlesiger zum Duschen. Trotz der Verletzung flitzte Gries nach wenigen Minuten wieder über das Eis und bereitete den Siegtreffer vor.

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