Am Sonntag treten die Ice Aliens vor 4000 Besuchern bei den Young Lions Frankfurt an.

Ratingen. Die nächsten drei Wochenenden werden von den vier teilnehmenden Eishockeymannschaften mit verschiedenen Begriffen versehen. Die Ratinger Ice Aliens und Lippe-Hockey Hamm sprechen von einer Relegationsrunde zum Klassenerhalt, während der EHC Netphen und die Young Lions Frankfurt von der Aufstiegsrunde zur Oberliga sprechen. Am Freitag gastiert Netphen aus dem Siegerland in Ratingen (20 Uhr, Halle Am Sandbach), und am Sonntag müssen die Aliens in die Eishockeyhochburg Frankfurt (18.30 Uhr).

Der heutige Gegner Netphen ist eine unbekannte Größe

Die Ice Aliens können in beiden Begegnungen mehr als 13 Akteure aufbieten. Obwohl Kapitän Christian Kohmann neben den Langzeitverletzten wegen einer Knieblessur fehlen wird, stehen mit Daniel Fischbuch, Niklas Clusen und Jan Pantkows drei der vier Förderlizenzspieler wieder zur Verfügung. Trainer Markus Weingran geht optimistisch ins Rennen und hofft: „Wir wollen optimal in die Runde starten und sechs Punkte holen.“

Gegen die Siegerländer haben die Ice Aliens seit ihrer Gründung 1997 noch nie gespielt. Darum gilt das Team als die große Unbekannte. Herausragende, bekannte Spieler gibt es in der Mannschaft nicht. Trotzdem hat sie den dritten Tabellenplatz erreicht, und Markus Weingran warnt vor Leichtsinn: „Netphen wird alles in die Waagschale werfen, um in Ratingen zu punkten. Das muss jedem meiner Spieler bewusst sein.“ Immerhin haben die Fans aus Netphen einen Bus für Freitagabend gechartert.

Die Young Lions Frankfurt sind von einem ganz anderen Kaliber. Zu jedem Heimspiel des Regionalligisten kommen mehr als 2000 Zuschauer. Bei dem Spiel am Sonntag, bei dem es um den Oberligaaufstieg geht, können auch gut und gerne rund 4000 Besucher in der Halle sein. Die Fans wollen ihre Eishockeymannschaft nach der Insolvenz wieder in der DEL sehen. Vor vier Monaten konnten die Aliens in Frankfurt beim Pokalspiel noch mit 13:1 Toren gewinnen.

Trainer Weingran erwartet eine schwere Aufgabe

Doch inzwischen wurden einige erwachsene Löwen verpflichtet. Aus Essen kam der kanadische Torjäger Simon Barg, und in Dortmund hat man nur schweren Herzens den Niederländer Jan-Jaap Natte ziehen lassen. Die Mannschaft wird von Andrej Jaufmann trainiert, der damals zum sogenannten Wolga-Express bei den Ratinger Löwen gehörte. Aliens-Coach Weingran ist sich sicher: „Das wird in Frankfurt keine leichte Aufgabe.“

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