Regionalliga: Beim Favoriten Essen hängt der Haussegen schief. Heute spielt Ratingen erst einmal zu Hause gegen Troisdorf.

Ratingen. Die Ice Aliens Ratingen bestreiten am Freitag gegen die Dynamites aus Troisdorf ihr vorletztes Heimspiel der Eishockey-Regionalliga in diesem Jahr. Am Sonntag müssen sie dann zu den Moskitos nach Essen, die sich ähnlich wie Duisburg enorm verstärkt haben.

Ratingens Vize Wilfried Tursch erwartet trotzdem optimistisch an diesem Wochenende sechs Punkte. "Wir wollen alles daransetzen, um auch in Essen Punkte zu holen." Trainer Alexander Jacobs konnte noch keine genaue Prognose abgeben, in welcher Formation seine Mannschaft auflaufen wird. "Wir haben in dieser Woche zahlreiche Ausfälle wegen kleinerer Verletzungen und Krankheiten gehabt. Ich hoffe jedoch, dass die meisten Spieler wieder aufs Eis können."

Ein Spieler wird auf jeden Fall nicht dabei sein. Tim Neuber, der wegen einer Nierenquetschung ins Krankenhaus kam, hat sich krankheitsbedingt abgemeldet.

Der Gegner von Freitag, die Dynamites aus Troisdorf, ist Aufsteiger und befindet sich auf dem 10. Tabellenplatz. Das Hinspiel haben die Aliens mit 4:2 Toren gewonnen. Alles andere als ein erneuter Sieg wäre eine herbe Enttäuschung.

Das Auswärtsspiel bei den Moskitos wird die wesentlich schwerere Aufgabe. Die Essener haben eine Mannschaft zusammengestellt, die gut und gerne eine Liga höher mithalten kann. Doch vielleicht hilft den Ratingern die Tatsache weiter, dass es in Essen trotz des hervorragenden Tabellenplatzes ordentlich brodelt.

Nachdem die Mannschaft Trainer Juris Krumnisch die Gefolgschaft verweigert hat, ist dieser mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Gleichzeitig haben der Teammanager Bernd Werener und Vorstandsmitglied Frank Rohling die Brocken hingeworfen. Jetzt übernimmt der Altinternationale Uli Egen zum einen den Posten als Trainer und zum anderen den des Teammanagers. Das Hinspiel ging denkbar knapp mit 3:2 Toren für die Moskitos aus.

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