In Nauheim unterliegt das Miniaufgebot der Ice Aliens mit 2:5. Dank der überragenden Leistung von Torhüter Marc Dillmann konnten die Aliens die Partie im Anfangsdrittel offen gestalten.

Ratingen. Im zweiten Auswärtsspiel gegen einen der Top-Vier-Oberligisten erkämpften sich die Eishockey-Cracks der Ice Aliens ein achtbares Ergebnis. Wie schon in Essen verloren die Ratinger bei den „Roten Teufeln“ in Bad Nauheim ebenfalls mit 2:5 (1:2, 0:2, 1:1) Toren.

Wieder musste Trainer Markus Weingran mit elf Feldspielern plus Torwart auskommen. Mit einem solchen Miniaufgebot kann man keinen Schönheitspreis gewinnen, doch die Kontertaktik forderte wieder den Respekt des Favoriten heraus.

Nach zwei Spieltagen an der Tabellenspitze

Die Aliens-Fans erinnern sich gerne an den Beginn dieser Saison. Da lief die Mannschaft mit zwei Torhütern, acht Verteidigern und elf Stürmern auf. Nach zwei Spieltagen führten die Ratinger die Tabelle an, und das erklärte Ziel war ein Play-Off-Platz. Sechs vom Anfangskader haben den Verein verlassen, ständig müssen Verletzte ersetzt werden, und die vier Förderlizenzspieler stehen nur sporadisch zur Verfügung. Unter diesen Umständen ist es außerordentlich schwierig, Oberligaeishockey zu spielen.

Wenigstens hat man mit Marc Dillmann, Willi Gross und Marco Postman qualitativ guten Ersatz verpflichtet. In Nauheim hatten die Gastgeber wegen des Miniaufgebots zunächst ein wenig Mitleid, mussten dann aber feststellen, dass die Konter der Aliens brandgefährlich waren. Delf Spauzsus und Kapitän Christian Kohmann hätten die Ratinger beinahe in der 7. Minute in Führung gebracht.

Thorsten Gries schießt beide Ratinger Tore

Dank der überragenden Leistung von Torhüter Marc Dillmann konnten die Aliens die Partie im Anfangsdrittel offen gestalten. Jedoch klappten sowohl das Überzahl- als auch das Unterzahlspiel bei den Aliens nicht richtig. Zweimal konnten die „Roten Teufel“ ein Tor in Unterzahl und einmal in Überzahl erzielen.

Daran kann man deutlich erkennen, unter welcher Belastung das dezimierte Team von Trainer Markus Weingran stand. Profilieren konnte sich Thorsten Gries gegen die Hessen. Seine beiden Tore fielen jeweils, nachdem Nauheims Torhüter Stephen Ritter den Puck nicht kontrollieren konnte.

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