Richtig Spaß hatten die Ratinger an diesem hohen Sieg nicht.

Ratingen. Die Partie der Ice Aliens gegen den RSC Darmstadt spiegelte das qualitative Ungleichgewicht in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga wider. Der 12:0 (6:0, 3:0, 3:0)-Sieg konnte weder die Zuschauer noch die Ratinger Mannschaft begeistern.

Vielmehr herrschte in der Ratinger Eishalle eine Mischung aus Unverständnis und Mitleid vor. Immerhin haben die "Außerirdischen" mit diesem Sieg den angestrebten sechsten Tabellenplatz und ein positives Torverhältnis erreicht.

Mit nur zehn Feldspielern und zwei Ersatztorhütern waren die Crocodiles aus Darmstadt angereist. Der Hessenmeister hatte weder Qualität und noch Quantität zu bieten.

Beide Mannschaften mussten sich bemühen, so zu spielen, dass es weder Verletzte noch Spielausschlüsse auf der Darmstädter Seite gab. Das Problem für Ratingen: Sollten nur noch weniger als elf Spieler in einer Mannschaft sein, kann der Schiedsrichter das Spiel abbrechen. Dann würde das Spiel mit drei Punkten und nur fünf Toren gewertet.

Die Zusammenführung von Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen in einer Aufstiegsrunde funktioniert, zumindesten was Darmstadt und Frankfurt betrifft, überhaupt nicht. Ohne Punkte und mit einem katastrophalen Torverhältnis dümpeln beide Mannschaften am Tabellenende.

Nach so wenig Spannung können sich die Fans jetzt auf Freitag freuen. Dann kommen die Kobras aus Dinslaken, und die sind der direkte Konkurrent für den sechsten Tabellenplatz.

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