Mit 2:8 verlieren die Ratinger Ice Aliens gegen die Moskitos Essen.

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Unzufrieden war Aliens-Trainer Markus Weingran.

Unzufrieden war Aliens-Trainer Markus Weingran.

Stefan Fries

Unzufrieden war Aliens-Trainer Markus Weingran.

Ratingen. Erneut zeigte sich mehr als deutlich, dass die Eishockey-Oberliga West in zwei Klassen aufgeteilt ist. Der 5:4 (2:1, 3:1, 0:2)-Sieg der Ice Aliens über Lippe-Hockey-Hamm und der 6:3 (0:1, 2:2, 4:0)-Erfolg bei den Königsborn Bulldogs gehörten zum Punktepflichtprogramm der Ratinger. Doch beim 2:8 (0:3, 1:4, 1:1) gegen die Moskitos Essen stellten die Fans fest, dass es einen Klassenunterschied gibt.

Die Partie gegen Hamm lief für Aliens-Trainer Markus Weingran nur 40 Minuten nach Plan. Zu diesem Zeitpunkt führten seine Spieler mit 5:2, und er wagte einen Torwartwechsel. Torsten Schmitt machte Platz für seinen jungen Kollegen Bastian Jakob. Daran kann es aber nicht gelegen haben, dass die restliche Mannschaft sich derart von den Hammern überrennen ließ. Am Schluss waren die Gastgeber froh, die drei Punkte gerade noch erreicht zu haben.

Christian Kohmann kassiert eine Spieldauer-Disziplinarstrafe

Bei den Bulldogs mussten die Aliens die Ausfälle von Delf Spauczus, Maris Kruminsch, Sven Schiefner, Francesco Lahmer sowie von den Förderlizenzspielern Daniel Fischbuch und Manuel Strodel verkraften. Diesmal dauerte es 40 Minuten, bis die Ratinger aus einem 2:3-Rückstand einen 6:3-Sieg machten.

Die Freude über die drei Punkte wurde getrübt durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe, die sich Christian Kohmann leichtfertig einhandelte. Damit war er gegen Essen gesperrt. Markus Weingran stellte fest: „Wir hatten auch viele verletzte und kranke Spieler.“ Der Trainer appellierte daher an die restliche Mannschaft: „Die zweite Garnitur war gefordert. Doch die Jungen haben sich nicht an unsere Vorgaben gehalten und ihre Chance nicht genutzt. Mir ist rätselhaft, warum nicht alle bereit sind, 100 Prozent zu geben.“

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