Ratingen unterliegt im Spitzenspiel gegen Essen vor 1314 Zuschauern 2:3. Als Sieger in der Begegnung gegen Essen konnte sich auf jeden Fall auch Ratingens Schatzmeister Rainer Merkelbach fühlen. Die Kosten für die Werbung, die Aliens-Vorsitzender Mike Krüger im Vorfeld riskiert hatte, sind mit dem enormen Zuschauerzuspruch reichlich gedeckt worden.

Schnelles und hochklassiges Eishockey bekamen die Besucher in der gut gefüllten Ratinger Eishalle zu sehen.
Schnelles und hochklassiges Eishockey bekamen die Besucher in der gut gefüllten Ratinger Eishalle zu sehen.

Schnelles und hochklassiges Eishockey bekamen die Besucher in der gut gefüllten Ratinger Eishalle zu sehen.

Pierre-Claude Hohn

Schnelles und hochklassiges Eishockey bekamen die Besucher in der gut gefüllten Ratinger Eishalle zu sehen.

Ratingen. Ein glücklicher Sieg und eine unglückliche Niederlage waren die sportliche Ausbeute der Ice Aliens. Die Ratinger retteten in Troisdorf im Schlussspurt die drei Punkte mit einem 4:2 (0:1, 1:1, 2:0)-Sieg. Gegen den Topfavoriten Moskitos Essen mussten die Aliens vor 1314 zahlenden Zuschauern kurz vor dem Abpfiff des hochklassigen Regionalliga-Spiels eine 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)-Niederlage hinnehmen.

Als Sieger in der Begegnung gegen Essen konnte sich auf jeden Fall auch Ratingens Schatzmeister Rainer Merkelbach fühlen. Die Kosten für die Werbung, die Aliens-Vorsitzender Mike Krüger im Vorfeld riskiert hatte, sind mit dem enormen Zuschauerzuspruch reichlich gedeckt worden. Und viele Zuschauer, die nicht regelmäßig die Spiele besuchen, werden nach dieser Eishockey-Demonstration bestimmt wiederkommen.

Alien-Trainer Alexander Jacobs war allerdings nach dem Spitzenspiel sichtlich verärgert: "Die richtige Mannschaft hat nicht gewonnen. Ich muss meinen Spielern ein großes Lob aussprechen. Wir haben offensiv gespielt und jede Menge Chancen gehabt.

Zumindestens hätte die Entscheidung beim Penaltyschießen fallen müssen." Der holländische Eishockeylehrer hatte sich wieder einmal über den überforderten Schiedsrichter geärgert.

Besonders erregte er sich über die Entscheidung gegen seinen Kapitän Max Lingemann, der knapp fünf Minuten vor dem Schlusspfiff zum Duschen geschickt worden war.

Nach einem vermeintlichen Stockschlag hatte der 25-jährige Stürmer den Unparteiischen derart beschimpft, dass er gleich zwei Zehn-Minuten-Strafen aufgebrummt bekam. Nur 35 Sekunden später schossen die Gäste den Siegtreffer. Außerdem ist Lingemann für das nächste Spiel gesperrt. Alexander Jacobs zeigte Verständnis für seinen Kapitän: "Max ist ein Vollblutspieler, der schon mal so heftig reagiert."

Das Spiel in Troisdorf zeigte einmal mehr, dass es oft schwer ist, gegen leichtere Gegner zu glänzen. Das Wichtigste an diesem Spiel waren die drei Punkte, die die Ratinger in der oberen Tabellenhälfte verweilen lassen.

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