Vor 900 Zuschauern zeigte die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet den Aliens deutlich ihre Grenzen auf. Einige Zuschauer verlassen vorzeitig die Halle.

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Ratingen hat das erste Endrunden-Spiel verloren.

Ratingen hat das erste Endrunden-Spiel verloren.

Pierre-Claude Hohn

Ratingen hat das erste Endrunden-Spiel verloren.

Ratingen. Alle Eishockey-Fans, die mit Spannung auf den Start zur Regionalliga-Endrunde gewartet hatten, wurden bitter enttäuscht. Nach zwei knappen Niederlagen gegen die Moskitos aus Essen, gab es diesmal eine deftige 0:4 (0:1, 0:3, 0:0)-Klatsche. Vor 900 Zuschauern zeigte die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet den Aliens deutlich ihre Grenzen auf.

Noch vor Spielbeginn fiel auf, dass die Polizeipräsenz im Essener Fanblock sehr hoch war. "Die Polizei hat sich vorsorglich für diese Begegnung angemeldet. Es hat bereits einmal gegen einen Topgegner Unruhe gegeben.

Auch gegen Duisburg, Neuss und Essen will die Polizei präsent sein", sagte der 1. Vorsitzende Mike Krüger. Das Spiel verlief auf der Tribüne jedoch friedlich.

Auf dem Eis konnte Ratingen in keiner Phase glänzen. Dem Druck der Moskitos hielten sie nicht stand und kamen immer mehr in Bedrängnis. Einige Zuschauer verließen bereits nach dem zweiten Drittel die Halle.

"Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden.Unsere Spieler haben sich zu viele Fehlpässe erlaubt und konnten keinen Druck aufbauen", sagte Krüger.

"Der Sieg der Essener geht in Ordnung, weil sie schneller und klüger gespielt haben. Sie haben mehr Erfahrung mitgebracht", fasste sich Trainer Alexander Jacobs kurz und brach dann die Pressekonferenz ab, um sich um einen Ratinger Spieler zu kümmern, dessen Mutter während des Spiels gestorben war.

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