Der TV Ratingen fördert die Lust der Grundschüler.

Ratingen. Für Ratingens Grundschüler war es ein ganz besonderes Ereignis, das sie seit vielen Tagen mit großer Spannung erwartet hatten. Bei der Dumeklemmer-Stunde des TV Ratingen sollten sie vor den Eltern auf der großen Tribüne in der Sporthalle am Europaring erste Wettkampferfahrung sammeln. Für einige der Jungen und Mädchen waren die Aufregung und das Lampenfieber so groß, dass sie kurz vor Beginn beim Betreten der Halle weinten. Da war das Einfühlungsvermögen der beiden TVR-Trainer Ralf Kastner und Stefan Marksen gefragt, die die Veranstaltung mit viel Erfahrung im Umgang mit Kindern leiteten.

Kinder haben Spaß daran, für Leistung belohnt zu werden

Mit Hilfe der Eltern konnten sie die Kinder schnell wieder beruhigen. Und nach dem zweistündigen Wettbewerb waren alle glücklich: Der veranstaltende TVR mit der Resonanz und dem Verlauf bei dem Pilotprojekt. Und die 45 Erst- und Zweitklässler mit ihrem Abschneiden, für das sie von den Trainern eine Menge Lob bekamen. Sie hatten sichtlich Spaß daran, sich mit anderen messen zu dürfen und für ihre Leistungen dann belohnt zu werden.

Laufen, springen, werfen, balancieren – zum ersten Mal richtete der Verein als Ideengeber, Veranstalter und Schirmherr gemeinsam mit der Suitbertus-, Anne-Frank-, Gebrüder-Grimm- und Albert-Schweitzer-Grundschule den kindgerechten Wettkampf der Grundschüler in spielerischer Form aus. Der TV Ratingen wollte die Kinder durch diese zweistündige Veranstaltung für Sport begeistern und motivieren. Was ihm auf ganzer Linie gelang: Die Jungen und Mädchen der vier Mannschaften der Grundschulen strahlten über das ganze Gesicht, als sie bei der stimmungsvollen Siegerehrung jeweils einen Siegerpokal bekamen – und jedes Kind noch eine Tasche und einen Schlüsselbund. Stolz reckten sie die Trophäen in Richtung der Tribüne, auf der die Eltern, Großeltern und Geschwister saßen. „Dieser Wettkampf kennt nur Gewinner“, sagte Silvia Glander, die Präsidentin des Vereins.

Die Jungen und Mädchen traten in sieben verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Unter anderem balancierten sie über eine Slackline, versuchten, mit Frisbees ein Ziel zu treffen, dribbelten mit Plastikbällen um einen Pendelstab und stießen Medizinbälle möglichst weit. Dabei traten die Jungen und Mädchen im Team gegeneinander an, die Einzelergebnisse wurden anschließend immer zusammengezählt. „Die Erfahrung des Teamgeistes ist sehr wichtig“, betont Kastner. Viele Eltern auf der Tribüne feuerten ihren Nachwuchs an.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer