Am 19. April findet in Mettmann der 7. Grundfos Duathlon statt. Die Lauf- und Radstrecken haben es in sich.

Komplett ausgebucht war im vorigen Jahr der Duathlon in Mettmann. Und auch dieses Jahr sind die meisten Startplätze bereits vergeben.  
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Komplett ausgebucht war im vorigen Jahr der Duathlon in Mettmann. Und auch dieses Jahr sind die meisten Startplätze bereits vergeben. (Archiv

Komplett ausgebucht war im vorigen Jahr der Duathlon in Mettmann. Und auch dieses Jahr sind die meisten Startplätze bereits vergeben. (Archiv

Simone Bahrmann

Komplett ausgebucht war im vorigen Jahr der Duathlon in Mettmann. Und auch dieses Jahr sind die meisten Startplätze bereits vergeben. (Archiv

Mettmann. Fünf Kilometer laufen, 21 Kilometer radfahren und noch einmal 2,5 Kilometer laufen - mehr Abwechslung gibt es für Ausdauersportler nur, wenn sie sich zum Triathlon aufraffen, bei dem sie auch noch schwimmen dürfen.

Doch Duathlon, also die Kombination der beiden "Trocken-Sportarten" erfreut sich auch riesiger Beliebtheit. Auf jeden Fall müssen die Triandertaler in Mettmann für ihren Grundfos Duathlon keine Werbung machen, um das Teilnehmerfeld zu füllen.

Die siebte Auflage des Duathlons wird in Mettmann am Stadtwald am 19. April gestartet. Und schon heute sind mehr als 300 der 400 Startplätze vergeben. Sportler aus ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus haben sich angemeldet. So wird die Teilnehmerliste wahrscheinlich schon deutlich vor dem offiziellen Meldeschluss am 31. März dicht gemacht.

Spätentschlossene werden kaum eine Chance haben

Im vorigen Jahr hatten die Triandertaler die Zahl der Startplätze um 100 aufgestockt. Und trotzdem konnte Mitorganisatorin Gisela Reuschenbach feststellen: "Noch am Abend vor dem Start haben sich Athleten vergeblich bemüht, Startplätze zu ergattern."

Die Triandertaler sind seit einigen Jahren offiziell eine Abteilung des Großvereins Mettmann-Sport. Und tatsächlich bieten sie nicht nur ausgemachten Leistungssportlern die Gelegenheit, Duathlon am eigenen Leib zu erfahren.

Denn neben dem Profifeld wird auch ein Hobbyfeld gebildet, das um 10.30 Uhr und damit eine halbe Stunde vor den Profis gestartet wird. Außerdem können auch Staffeln an den Start gehen, die sich zu zweit oder dritt die Lauf- und Rad-Abschnitte aufteilen.

Begonnen wird vom Sportplatz am Mettmanner Stadtwald aus mit einer fünf Kilometer langen Runde durch den Stadtwald und über die Höhen. Und dieser Parcour ist, bedingt durch die hügelige Lage, genauso anspruchsvoll wie die anschließende 21 Kilometer lange Radrunde.

"Wenn wir hier eine Veranstaltung machen, muss sie auch durchs Neandertal führen", erklärt Gisela Reuschenbach mit Blick auf die Radstrecke, die nichts für Freunde des Flachlandfahrens ist.

Der Härtetest für die Radfahrer hat bis zu 15 Prozent Steigung

Höhepunkt der Pedalquälerei ist der bissige Anstieg aus dem Neandertal über den Erkrather Weg in Richtung Mettmann mit bis zu 15 Prozent Steigung. Viele Freizeitradler kapitulieren bei diesem Anstieg und genießen den teilweise möglichen Blick ins Tal schiebend. Zum Abschluss des Duathlons geht es dann noch einmal laufend durch den Stadtwald und zurück zum Sportplatz.

Der Titelverteidiger geht auch wieder an den Start

Der schnellste Teilnehmer im vorigen Jahr, Max Eggen vom SSF Bonn Triathlon, schaffte die gesamte Strecke in 1:00,25 Stunden. Und ließ dabei die schnellste Staffel fast fünf Minuten hinter sich. Und wer den Mettmanner Duathlon 2009 gewinnen möchte, muss erst einmal an Eggen vorbei. Denn der Titelverteidiger hat sich bereits wieder angemeldet.

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