SG Ratingen trifft heute Abend auf Spitzenreiter Neuss, die SG Langenfeld hat Leichlingen zu Gast.

Bastian Arnaud (am Ball) ist neuer Kreisläufer der SG Ratingen. Er spielte bislang bei der ART Düsseldorf. Archiv
Bastian Arnaud (am Ball) ist neuer Kreisläufer der SG Ratingen. Er spielte bislang bei der ART Düsseldorf. Archiv

Bastian Arnaud (am Ball) ist neuer Kreisläufer der SG Ratingen. Er spielte bislang bei der ART Düsseldorf. Archiv

Bastian Arnaud (am Ball) ist neuer Kreisläufer der SG Ratingen. Er spielte bislang bei der ART Düsseldorf. Archiv

Tim Menzlaff (l.) ist bester SGL-Werfer und die Nummer zwei der Dritten Liga. Torwart Tobias Geske will seinem Team mit Paraden helfen. Archiv

Horstmüller, Bild 1 von 3

Bastian Arnaud (am Ball) ist neuer Kreisläufer der SG Ratingen. Er spielte bislang bei der ART Düsseldorf. Archiv

Ratingen/Langenfeld. Neues Jahr, neues Glück – seltener traf eine Floskel wie dieser eher zu als auf die Handballer der SG Ratingen. Denn nach dem Seuchenjahr 2016 mit saisonübergreifend nur fünf (!) Siegen, schweren Verletzungen und dem plötzlichen Tod des designierten neuen Coaches kann es für das Team um Spielertrainer Simon Breuer nur besser werden. Große Euphorie ist dennoch fehl am Platze. Mit nur fünf Punkten ist die SG auch in der Rückrunde einer der großen „Favoriten“ auf den Abstieg aus der Dritten Liga.

Gleich zum Auftakt kommt der ungeschlagene Tabellenführer aus Neuss an die Gothaer Straße. Einen Punkt gab der NHV bisher erst ab – und das im letzten Spiel beim Tabellenzweiten Eintracht Hagen. „Neuss ist qualitativ eigentlich schon ein Zweitligist“, betont Breuer. „Aber im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. Vielleicht ist es ganz gut, dass wir zuerst gegen den Top-Favoriten spielen – da erwartet wenigstens keiner was von uns.“

Wie bereits angekündigt, wird das Löwenrudel verstärkt in die Rückrunde gehen. Bastian Arnaud kommt von der ART Düsseldorf, die in der Nordrheinliga spielt. Der Kreisläufer gilt als beinharter Abwehrspieler. „Er ist sicherlich nicht mehr so schnell wie vor fünf, sechs Jahren“, sagt Breuer. „Aber er hat schon Zweite Liga gespielt.“ Und vor dem ART-Exodus in den vergangenen Wochen mischte das Team in der Spielklasse oben mit. „Er wird uns auf jeden Fall weiterhelfen“, sagt Breuer.

Geske und Menzlaff wollen sich nicht mit Abstieg verabschieden

Sie sind die beiden einzigen Spieler, die schon vor dem Aufstieg über Drittliga-Erfahrung verfügten. Und sie sind ziemlich beste Freunde – was einer der wesentliche Gründe dafür ist, dass sie seit Mitte 2015 gemeinsam für die Handballer der SG Langenfeld unterwegs sind. Tim Menzlaff kam seinerzeit vom Leichlinger TV zur SGL, für die Tobias Geske da bereits drei Jahre aktiv war. Vor ein paar Wochen gaben beide bekannt, dass sie nach dieser Saison bei der SGL aufhören. Geske und Menzlaff haben Angebote anderer Vereine, aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen. 100-prozentig sicher ist dafür das gemeinsame Ziel: „Ich habe überhaupt keinen Bock darauf, mich mit einem Abstieg zu verabschieden“, sagt Keeper Geske. Rückraumspieler Menzlaff denkt genauso: „Da stimme ich 100-prozentig zu.“

Das Unternehmen Klassenerhalt geht für den Aufsteiger Langenfeld heute Abend (17.30 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) gegen den Leichlinger TV weiter – was aus mindestens zwei Gründen etwas Besonderes ist. Zunächst bekam das Team von SGL-Trainer Dennis Werkmeister am 3. September 2016 zu spüren, dass in der Dritten Liga ein rauer Wind weht. Am Ende war das 28:39 gegen abgezockte Leichlinger ein Schuss vor den Bug und es markiert bis heute die höchste Saison-Niederlage. Für Menzlaff war es zudem die Rückkehr an die frühere Wirkungsstätte, wo er die Auftaktpleite trotz seiner sieben Tore nicht verhindern konnte.

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