Für Katja Wedde, Andreas Jago und Wolfgang Vogt ging es aber in Italien nicht nur um den Sport.

Katja Wedde, Andreas Jago und Wolfgang Vogt (v.l.) genossen in Italien das Laufen, das Essen und das Flair.
Katja Wedde, Andreas Jago und Wolfgang Vogt (v.l.) genossen in Italien das Laufen, das Essen und das Flair.

Katja Wedde, Andreas Jago und Wolfgang Vogt (v.l.) genossen in Italien das Laufen, das Essen und das Flair.

LG Monheim/Baumberg

Katja Wedde, Andreas Jago und Wolfgang Vogt (v.l.) genossen in Italien das Laufen, das Essen und das Flair.

Monheim. Die 42,195 Kilometer beim „Milano City Marathon“ gelten als die schnellste Strecke in Italien. Katja Wedde, Andreas Jago und Wolfgang Vogt von der LG Monheim/Baumberg wollten trotzdem nicht auf die Jagd nach Rekorden gehen – sondern eher zeigen, dass sich der Sport sowie das Flair der Stadt und deren lukullischen Köstlichkeiten zu einem besonderen Genuss miteinander verbinden lassen.

Vorbei am Mailänder Dom und am Giuseppe-Meazza-Stadion

Bei angenehmem Laufwetter ging es für die rund 5000 Teilnehmer auf dem „Corso Venezia“ los, dem Prachtboulevard der italienischen Metropole. Nächste Stationen: Via Monte Napoleone, Mailänder Scala, Corso Vittorio Emanuele, Mailänder Dom. Weil am frühen Morgen nur wenige Touristen da waren, hatten die Sportler einen freien Blick auf die imponierende Front des Mailänder Wahrzeichens. Über die Piazza Castello und den Parco Sempione verließen die Läufer die Innenstadt – und es begann der uninteressantere Teil der Strecke. Eine der wenigen Sehenswürdigkeiten war das Fußballern bekannte Giuseppe-Meazza-Stadion (San Siro).

Viele Kilometer führten jetzt durch Gewerbe- und Wohngebiete. Weil zudem die oft üblichen Musikgruppen fehlten, hielt sich die Stimmung in Grenzen – bis der Weg bei Kilometer 37 wieder in den Parco Sempione führte, die grüne Lunge der Stadt. Der Rest bis zur Zielgeraden auf dem Corso Veneziano verging nun wieder relativ rasch. Im Ziel waren die Monheimer glücklich mit dem „Marathon alla milanese“.

Katja Wedde schonte sich für die bevorstehenden Einkaufs-Touren, indem sie mit 4:21,11 Stunden als 55. in der Altersklasse W 45 und auf Rang 2755 der Gesamtwertung gewertete wurde. Andreas Jago und Wolfang Vogt waren etwas zügiger unterwegs: Jago brachten 3:16,36 Stunden auf Platz 35 der Altersklasse M 50 (Rang 423 der Gesamtwertung). Vogt kam mit 3:26,25 Stunden auf Platz 24 in der Altersklasse M 55 (Rang 689 der Gesamtwertung). Und alle drei Monheimer bewiesen, dass sich Sport und Genuss nicht ausschließen müssen. joj

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer