Die Grippewelle hat jetzt auch die letzten Ratinger Eishockeyspieler erwischt. Vor der Partie am Sonntag bei den Luchsen Lauterbach standen beim Training nur zwölf Mann auf dem Eis.

Die Grippewelle hat jetzt auch die letzten Ratinger Eishockeyspieler erwischt. Vor der Partie am Sonntag bei den Luchsen Lauterbach standen beim Training nur zwölf Mann auf dem Eis.
Stepan Kuchynka ist wieder gesund und soll in Lauterbach als Teil des Paradesturms der Ice Aliens um die Angreifer Dennis Fischbuch und Milan Vanek für Treffer sorgen.

Stepan Kuchynka ist wieder gesund und soll in Lauterbach als Teil des Paradesturms der Ice Aliens um die Angreifer Dennis Fischbuch und Milan Vanek für Treffer sorgen.

Achim Blazy

Stepan Kuchynka ist wieder gesund und soll in Lauterbach als Teil des Paradesturms der Ice Aliens um die Angreifer Dennis Fischbuch und Milan Vanek für Treffer sorgen.

Ratingen. Es ist eine kleine Pause, die für die Ratinger Ice Aliens vielleicht zur rechten Zeit kommt. Der Eishockey-Regionalligist kann heute in Ruhe ein Auge auf die Konkurrenz werfen, während die Eisfläche für die Mannschaft um Kapitän Dennis Fischbuch bis zur Partie bei den Luchsen Lauterbach am Sonntag (18 Uhr) eine Tabu-Zone bleibt. „Ich bin froh, dass wir an diesem Wochenende nur ein Spiel haben“, stellt Trainer Alexander Jacobs fest. „Wir sind aktuell beim Training wieder nur zwölf Mann, weil die Grippe jetzt auch den letzten Teil der Mannschaft erwischt hat.“

Die Fouls aus der Partie gegen Neuwied wirken noch nach

Seit rund zwei Wochen geht das Virus durch die Reihen der Aliens – die neusten Patienten mit einer Krankenakte: Dustin Schumacher sowie Matthias und Marius Hornig. Aber nicht nur Krankheiten, sondern auch die Folgen aus dem vergangenen Spiel in Neuwied, das Jacobs wegen „schmutziger Fouls“ zu drastischen Worten veranlasste, machen sich im Kader der Aliens bemerkbar. „Ein paar Spieler haben immer noch Schmerzen“, sagt der Coach einige Tage nach seiner Schiedsrichter-Kritik.

Sorgen um einen personellen Engpass macht sich der Bandenchef allerdings nicht – der heutigen Spielpause sei Dank. Vielmehr tüftelt der Niederländer für die weiteste Auswärtsreise der Saison (270 Kilometer) am richtigen Matchplan. „Lauterbach ist in der Offensive sehr stark. Wir müssen die Räume eng machen und unsere Türe dicht halten“, meint Alexander Jacobs und ergänzt: „Hinten sind sie dagegen schwächer. Das müssen wir mit unseren Torchancen ausnutzen.“

Und die Ratinger? Nach dem ersten Drittel der Hauptrunde steht der Titelverteidiger zwar wieder auf dem ersten Platz, doch die Liga ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich enger geworden und die Leistungen der Aliens noch zu wechselhaft. „Es gibt keine schwachen Gegner mehr. Jeder kann jeden schlagen. Für uns geht es bisher aber in die richtige Richtung. Allerdings kann man Ende Oktober noch nicht sein bestes Eishockey spielen“ bemerkt Coach Jacobs. „Wir müssen natürlich noch einiges verbessern.“

Mangelnde Konstanz ist das Hauptproblem der Mannschaft

Das Hauptproblem der Ice Aliens bleibt weiterhin die fehlende Konstanz. In einzelnen Spielabschnitten lassen die Ratinger ihre spielerische Klasse aufblitzen, allen voran der Paradesturm um Fischbuch, Milan Vanek und Stepan Kuchynka dürfte die beste Angriffsreihe der Regionalliga sein. Doch, anders als noch letzte Saison, geraten die Aliens teilweise unter starken Druck. „Wir haben viele gute Momente, aber die Leistung fällt zu oft ab“, sagt Jacobs.

Mit sechs Siegen und nur einer Niederlage nach Penaltyschießen in Neuwied stimmen die Ergebnisse bisher jedoch – was Jacobs allen voran an zwei Faktoren festmacht. „In Unterzahl spielen wir bereits sehr organisiert und mit 15 Gegentoren haben wir momentan die beste Defensive der Liga“, betont der Niederländer. „Und das ist eine wichtige Ausgangsbasis.“ So auch für das Spiel in Lauterbach.

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