Nach dem 1:3 sind die Volleyballer nur noch Vorletzter.

Nach dem 1:3 sind die Volleyballer nur noch Vorletzter.
Trainer Daniel Reitemeyer spricht inzwischen erstmals offen vom Abstiegskampf. Archiv

Trainer Daniel Reitemeyer spricht inzwischen erstmals offen vom Abstiegskampf. Archiv

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Trainer Daniel Reitemeyer spricht inzwischen erstmals offen vom Abstiegskampf. Archiv

Ratingen. Bei den Ratinger Füchsen schrillen die Alarmglocken. Nach der vierten Niederlage in Folge schwebt die Mannschaft von Trainer Daniel Reitemeyer mehr denn je in Abstiegsgefahr. Mit 1:3 (25:23, 21:25, 19:25, 13:25) unterliegt sie im Abstiegsgipfel dem VBC 69 Paderborn und tauscht mit den Ostwestfalen die Plätze. Mit elf Punkten sind die Volleyballer aus Ratingen in der Regionalliga nun erstmalig in dieser Saison nur noch Vorletzter und haben einen Zähler Rückstand auf Paderborn auf dem achten Rang. Erstmals spricht auch der Trainer offen vom Abstiegskampf, in dem sich sein Team nun befindet.

Im ersten Satz lief es noch gut für die Ratinger Mannschaft

Nach dem Hinspiel am zweiten Spieltag der Saison war die Welt der Ratinger noch in Ordnung gewesen, da hatten sie die Partie in Paderborn deutlich 3:0 gewonnen. Vor dem Rückspiel war Reitemeyer nun optimistisch, dass seine Schützlinge die Punkte in Ratingen behalten und das Abstiegsgespenst verscheuchen können. Doch daraus wurde nichts. Denn erneut mussten die Ratinger auf Diagonalangreifer André Meyer verzichten. „Wir hatten fest auf dieser wichtigen Position mit unserem Routinier gerechnet“, sagte der Coach. „Er ist aus der Elternzeit zurück, fiel diesmal aber wegen einer Grippe aus. Und ohne ihn fehlt es den jungen Spielern im Team an einer Figur, an der sie sich aufrichten können.“ Auch der erfahrene Lars Lindstaedt fehlte den Füchsen krankheitsbedingt.

Im ersten Satz lief es noch gut für die Ratinger, die durch ihr druckvolles Aufschlagspiel schnell davonzogen. Die Mannschaft brach aber Mitte des Durchganges ein. Ihr Vorsprung schwand in der zweiten Satzhälfte immer mehr. „Nur mit viel Glück haben wir den Satz noch für uns entschieden. Da konnten wir schon sehen, wie das weitere Spiel verlaufen würde“, sagte Reitemeyer, dessen böse Vorahnung sich bestätigte. In den Sätzen zwei, drei und vier hatten die Füchse keine Chance mehr und unterlagen deutlich.

„Am Samstag treten die Füchse beim Tabellensiebten SV Blau-Weiß Aasee an.

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