Alle drei aktiven Fahrer der Familie waren am Wochenende im Einsatz.

Tim Bergmeister ist bei der Superrace-Serie in Asien auf den zweiten Platz gerast. Ganz zufrieden war er dennoch nicht.
Tim Bergmeister ist bei der Superrace-Serie in Asien auf den zweiten Platz gerast. Ganz zufrieden war er dennoch nicht.

Tim Bergmeister ist bei der Superrace-Serie in Asien auf den zweiten Platz gerast. Ganz zufrieden war er dennoch nicht.

Atlas BX Racing

Tim Bergmeister ist bei der Superrace-Serie in Asien auf den zweiten Platz gerast. Ganz zufrieden war er dennoch nicht.

Langenfeld. Wer Bergmeister heißt, hat eine eingebaute Leidenschaft für die Geschwindigkeit. Das ist seit ein paar Generationen so und wird sich wohl kaum ändern. Derart viel Vollbeschäftigung wie jetzt ist aber selbst für die über die Grenzen Langenfelds hinaus bekannte Motorsport-Familie neu.

Zwei der drei aktiven Mitglieder hatten Parallel-Termine in verschiedenen Ecken Deutschlands. Der erfahrenste hatte den weitesten Weg hinter sich zu bringen – und am Ende den größten sportlichen Erfolg im Gepäck. Tim Bergmeister (40) belegte beim zweiten Saisonrennen in der „Superrace-Serie“ in Asien den zweiten Platz.

Sein Sohn Jakob (9), der jüngste Werksfahrer in der Geschichte des Kartsports, belegte bei den beiden Läufen zum „Süddeutschen ADAC Kart Cup“ in Ampfing (Bayern) die Ränge 15 und zehn.

Porsche Werksfahrer Jörg Bergmeister (39), Tims jüngerer Bruder, musste sich beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Porsche 911 GT 3 R des Eifel-Teams „Frikadelli Racing“ mit kurzer Teilzeit-Arbeit begnügen. Ein Unfall zerstörte alle Hoffnungen auf ein Top-Resultat.

Kart-Cup

Jakob Bergmeister ist seit Anfang dieses Jahres Werksfahrer im italienischen Team „DR Racing“. Vor dem fürs nächste Jahr geplanten Wechsel auf italienische Rennstrecken gibt es 2015 als Vorbereitung nationale Starts – wie das „ADAC Kart Masters“ und den „Süddeutschen ADAC Kart Cup“.

Als Stammbetreuer ist sonst Tim Bergmeister dabei. Ist er verhindert, könnte Jörg Bergmeister aushelfen – der jedoch auf dem Nürburgring gebunden war.

Die Situation ließ sich wegen eines sehr gut funktionierenden Netzwerks trotzdem lösen. Als Mädchen für alles fuhr Jakobs Mutter Yvonne Bergmeister mit. Fürs Schrauben am Kart und die technische Vorbereitung waren Armin Joerß sowie Johannes und Peter Forster zuständig. Alle drei stammen aus Langenfeld.

Superrace

Die koreanische Serie war fürs zweite Saisonrennen in Zhuhai in China zu Gast. Tim Bergmeister, der das erste Rennen für sein Team „Atlas BX Racing“ gewonnen hatte, musste sich jetzt mit Platz zwei begnügen. „Es war okay“, sagte er. Die Übersetzung: „So begeistert bin ich vom Ergebnis nicht.“

24 Stunden

Jörg Bergmeister hätte vermutlich viel für einen zweiten Platz gegeben, denn der Frikadelli Porsche hatte wohl Chancen auf den Gesamtsieg beim Langstrecken-Klassiker. Das Auto war so gut unterwegs, dass die vier Fahrer relativ bald die Führung erkämpfen konnten.

Das Aus kam gegen 23 Uhr in der Nacht, als der Franzose Patrick Pilet mit einem anderen Fahrzeug kollidierte und hart in die Streckenbegrenzung krachte. Bergmeister brauchte sich deshalb für den nächsten Einsatz nicht mehr vorzubereiten.

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