Handball-Verbandsliga: Langenfeld hat dank eines 39:23-Erfolges in Burscheid auch nach dem zehnten Saisonspiel eine weiße Weste.

Eine gute Leistung bot Christian Majeres in Burscheid. Archiv
Eine gute Leistung bot Christian Majeres in Burscheid. Archiv

Eine gute Leistung bot Christian Majeres in Burscheid. Archiv

Stefan Fries

Eine gute Leistung bot Christian Majeres in Burscheid. Archiv

Langenfeld. Nur drei Tage nach der schwachen Vorstellung der SG Langenfeld gegen Handball-Verbandsliga-Schlusslicht TuS Erkrath (33:27) zeigte die Mannschaft von Heino Kirchhoff im Nachholspiel bei Bergische Panther II in Burscheid eine wesentlich bessere Leistung und siegte 39:23 (19:10). Dabei fehlten mit den verletzten Fabian Düllberg und Sven Kniesche sowie dem beruflich verhinderten Fabrice Voigt drei wichtige Leute.

Tabellenführer beginnt wie die Feuerwehr

Jene neun Feldspieler jedoch, die ins Gefecht geschickt wurden, lösten ihre Aufgabe konzentriert und ohne auch nur ein einziges Mal in Gefahr zu kommen. Die SGL begann wie die Feuerwehr, führte nach wenigen Minuten 5:1 und baute den Vorsprung kontinuierlich über 11:6 und 14:7 auf 19:10 bis zur Pause aus.

Es war von Anfang an eine souveräne Partie, im Gegensatz zum Erkrather Spiel, das gezeigt hatte, auch einen vermeintlich weit schwächeren Gegner ernst zu nehmen. Andreas Nelte, der gegen den TuS nicht ein einziges Mal getroffen hatte, zeichnete sich mit sieben Toren aus. Linkshänder Christian Majeres hat nach schwächeren Leistungen nun zu guter Form gefunden, was sich in fünf Treffern ausdrückte, und auch Kai Wille, der über lange Strecken auf dem Feld stand, war fünf Mal erfolgreich. Für den erkrankten Schlussmann Tobias Kottwitz wies Christian Wansing in der zweiten Halbzeit nach, dass er den beiden Stammtorhütern Tobias Hanke und Kottwitz kaum etwas nachsteht.

Eine wesentliche schwerere Aufgabe erwartet den souveränen Tabellenführer, der nun 20:0 Punkte auf dem Konto hat, im letzten Spiel des Jahres beim Ohligser TV (Samstag, 17.50 Uhr). Der Gastgeber hat sich nach schwachem Start deutlich gesteigert, wie am vergangenen Spieltag gegen den Kettwiger TV mit einem sicheren 34:29 bewiesen wurde.

Trainer Kirchhoff rechnet mit schwerem Spiel in Ohligs

Wichtig für die Ohligser ist, ob Robin Donner im linken Rückraum eingesetzt wird, der mit seinen harten Würfen jeden Gegner vor Probleme stellen kann. „Das wird ein ganz schweres Spiel für uns“, glaubt Heino Kirchhoff. Im dritten Spiel innerhalb einer Woche muss der Aufstiegsanwärter beweisen, dass er über genügend Kondition und Kraft verfügt, solche Aufgaben zu meistern.

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