Der Badminton-Bundesligist holte durch das 3:4 gegen den 1. FC Beuel den zweiten Punkt in dieser Spielzeit.

Der Badminton-Bundesligist holte durch das 3:4 gegen den 1. FC Beuel den zweiten Punkt in dieser Spielzeit.
Schlagfertig: Maxime Moreels (vorne) und Igor Cimbur kämpfen mit dem FC Langenfeld gegen den Abstieg aus der Bundesliga.

Schlagfertig: Maxime Moreels (vorne) und Igor Cimbur kämpfen mit dem FC Langenfeld gegen den Abstieg aus der Bundesliga.

Ralph Matzerath

Schlagfertig: Maxime Moreels (vorne) und Igor Cimbur kämpfen mit dem FC Langenfeld gegen den Abstieg aus der Bundesliga.

Langenfeld. Klar: Der Aufsteiger musste als Außenseiter gelten, denn die beiden Aufgaben waren schwierig und nicht alle Spieler des Kaders an Bord. Deshalb hatte sich der Badminton-Bundesligist gegen Beuel und in Saarbrücken-Bischmisheim auch eher wenig ausgerechnet. Am Ende konnte der einstige Deutsche Meister trotzdem einen Zähler aufs Konto überweisen – zum zweiten Mal in dieser Serie nach der knappen Niederlage vom Saisonstart beim TSV Freystadt. Das 3:4 gegen Beuel brachte einen Punkt und das 2:5 in Bischmisheim stützte ebenfalls die Hoffnung, nach der Weihnachtspause die Wende im Kampf um den Klassenerhalt einzuleiten.

Großer Gewinner des Wochenendes war am Ende der 17 Jahre junge Samuel Hsiao, der in der höchsten deutschen Klasse noch kein zweites Einzel gewonnen und dabei nicht mal einen Satz geholt hatte. Seinen ersten Erfolg schaffte Hsiao, als er Beuels Asher Richardson mit 3:1 bezwang. In Bischmisheim setzte er sich mit 3:0 gegen den aus der zweiten Mannschaft des Meisters hochgerückten Matthias Deininger durch.

Das Damen-Doppel hatte großen Anteil am Punktgewinn

Dass es gegen Bonn zu einem Punkt reichte, ging nicht zuletzt auch auf das Konto des Damen-Doppels, in dem sich Jeanine Cicognini/Karoliine Hoim gegen Birgit Michael/Eva Janssens vom schwierigen Start nicht irritieren ließen. Nach dem 4:11, 12:14 aus den ersten Sätzen drehten die Langenfelderinnen den Spieß um – 11:7, 11:7, 11:9. Weil die Schweizerin Cicognini ihr Einzel dann ebenfalls durchbrachte, war sie die erfolgreichste Punktesammlerin des FCL.

Das Duell im Saarland hatte aus Langenfelder Sicht fast dieselben Hauptdarsteller, denn Cicognini/Hoim gewannen das Damen-Doppel gegen Isabel Herttrich/Samantha Barning (3:1). Und Samual Hsiao ließ Deininger keine Chance (3:0). Bei optimalem Verlauf hätte der FCL vielleicht sogar in einem der Herren-Doppel etwas holen können – und damit den dritten Punkt in dieser Bundesliga-Saison. Igor Cimbur und Wojciech Szkudlarczyk sowie Maxime Moreels und Hsiao gaben alles, mussten sich allerdings gegen Michael Fuchs/Dieter Domke und Peter Käsbauer/Kristof Hopp geschlagen geben.

Der Auftakt im neuen Jahr könnte am 10. Januar 2017 (19 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) kaum schwieriger sein, und gegen den Zweiten TV Refrath sind die Erfolgs-Aussichten entsprechend gering. Ganz anders sieht das der FCL für die Spiele am 21. Januar (14 Uhr) gegen den TSV Freystadt und am 22. Januar (13 Uhr) gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg. Das sind jene Mannschaften, die für den Aufsteiger im Kampf um den Klassenerhalt noch in Reichweite sind, während der Rest des Feldes bereits zu weit entfernt ist. Freystadt (sechs Punkte) und Neuhausen-Nymphenburg (fünf) liegen vor dem FCL (zwei).

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