HSV Langenfeld unterliegt dem Spitzenreiter Eller 04 mit 0:5.

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Der HSV (rechts: Philipp Hombach) bot Eller Paroli – bis zum 0:1.

Der HSV (rechts: Philipp Hombach) bot Eller Paroli – bis zum 0:1.

Dirk Thomé

Der HSV (rechts: Philipp Hombach) bot Eller Paroli – bis zum 0:1.

Langenfeld. Eine knappe Stunde bot der Fußball-Landesligist HSV Langenfeld in seinem ersten Punktspiel seit dem 28. November vergangenen Jahres eine Leistung, die die Differenz zwischen dem Schlusslicht und dem gastierenden Tabellenführer in engen Grenzen hielt.

Aber als die Kräfte nachzulassen begannen, wurde die TSV Eller 04 immer überlegener und verriet auch im Abschluss mit fünf Treffern innerhalb von 30 Minuten, dass sie nicht zu Unrecht an der Spitze steht. „Die Düsseldorfer waren ganz einfach eine Nummer zu groß für uns“, kommentierte Guido Röhrig das 0:5 (0:0) seiner Mannschaft.

Die Hausherren haben einige gute Chancen zur Führung

Eller hatte vom Anpfiff weg das Heft in der Hand, traf jedoch auf einen taktisch gut eingestellten Gegner, der ein frühes Tor zu verhindern wusste. Es gab zwei, drei gute Chancen für die Gäste, aber auch der HSV hatte durch Alessandro Petri eine gute Konterchance (19.), doch wurde sein Schuss im letzten Augenblick von einem Abwehrspieler unschädlich gemacht.

Nach der Pause operierte die TSV weiträumig über die Flügel, woraus auch das erste Tor entstand. Eine Flanke köpfte Daniel Wilczek unhaltbar ein (59.). Das war der Knackpunkt – erst einmal in Rückstand geraten, hatte der HSV nichts mehr zu bestellen und wurde regelrecht überrollt.

Daniele Varveri schaltete nach einem Lattenschuss, als der Ball vor der Torlinie aufsprang, am schnellsten und drückte ihn über die Linie (63). Eller bemühte sich erfolgreich, sein Torverhältnis zu verbessern.

HSV Langenfeld: Chr. Hoffmann, Lehnert, Kostka, Zündorf, Otten, Köhler, Rosslenbroich (66. M. Hoffmann), Gumilar, Petri, Hombach, Engels (73. Dahmen)

Soner Dirim hatte seinen großen Auftritt, als er innerhalb von 18 Minuten den Hattrick zum 5:0 perfekt machte, doch schien es, als habe sich Torwart Christian Hoffmann den weiten Flankenschlag selbst mit über die Torlinie gedrückt. Fazit: Der HSV bleibt im tiefen Tabellenkeller, und das nächste Spiel beim SV Hilden-Nord dürfte nicht leichter werden.

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