TB Wülfrath und Mettmann-Sport wollen ihre Siegesserien fortsetzen.

Kerstin Weber und die TBW-Damen wollen unbedingt Oberliga-Spitzenreiter bleiben.
Kerstin Weber und die TBW-Damen wollen unbedingt Oberliga-Spitzenreiter bleiben.

Kerstin Weber und die TBW-Damen wollen unbedingt Oberliga-Spitzenreiter bleiben.

Simone Bahrmann

Kerstin Weber und die TBW-Damen wollen unbedingt Oberliga-Spitzenreiter bleiben.

Wülfrath/Mettmann. Nach der starken Leistung im Spitzenspiel beim TV Lobberich steht für die Handballdamen des Oberliga-Tabellenführers TB Wülfrath mit der Partie beim Tabellenvierten SV Friedrichsfeld erneut eine schwere Aufgabe auf dem Programm (Sonntag, 18.30 Uhr).

Zwar schwächelten die Gastgeberinnen zuletzt in heimischer Halle gegen den Tabellenletzten TV Beyeröhde II, dem sie beide Punkte überlassen mussten. Aber gerade deshalb dürfte die Mannschaft um Spielertrainerin Andrea Glasmacher gegen den Spitzenreiter doppelt motiviert sein.

"Wir müssen trotz des Erfolges in Lobberich auf dem Teppich bleiben und konzentriert weiterarbeiten. Als Tabellenführer ist man immer der Gejagte, und ich gehe davon aus, dass wir das bereits in Friedrichsfeld zu spüren bekommen. Zu Überheblichkeit besteht sicher kein Anlass", sagt Trainer Ulf Peters. Die Gastgeberinnen haben bislang extrem unterschiedlich agiert und keine Konstanz in ihre Leistungen bringen können. Entsprechend vorsichtig taktiert der TBW, der bis auf die am Knie verletzte Annika Essen mit seinem kompletten Kader nach Voerde reist.

Der Tabellendritte Mettmann ist gegen Aldekerk vorgewarnt

Mittlerweile haben sich die Handballerinnen des Oberligisten Mettmann-Sport bis auf Rang drei vorgearbeitet und wollen auch in ihrer Auswärtspartie beim TV Aldekerk ihre Serie von fünf Siegen in Folge fortsetzen (Sonntag, 17.30 Uhr). Die Gastgeberinnen sind nach einem guten Saisonstart völlig aus dem Tritt geraten und haben, im Gegensatz zu den Mettmannerinnen, zuletzt fünf Niederlagen in Folge kassiert, die sie an den Rand der Abstiegszone brachten.

Dennoch sieht Trainer Christoph Schon sein Team vor einer schweren Aufgabe. "Angeschlagene Gegner sind immer die schwersten, und zudem hängen die Trauben in Aldekerk immer hoch, wie wir bei der Niederlage in der vergangenen Saison schmerzlich feststellen mussten", sagt der Trainer. "Wir werden dort auf jeden Fall an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen müssen, um zu bestehen."

TB Wülfrath ist mit 8:18 Tabellenelfter. TuSEM Essen II hat ein ausgeglichenes Punktekonto (12:12) und ist Achter.

Das erste Spiel der laufenden Saison endete mit einem Unentschieden - in Wülfrath hieß es gegen Essen II 25:25.

Dicke Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Elke Wagner und Caro Fisch. Ansonsten können die Mettmannerinnen auf ihren kompletten Kader zurückgreifen.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer