Die Herren 30 des RTC wollen dennoch die Endrunde erreichen.

Ratingen. Dreimal Meister, eine Vizemeisterschaft – die Herren 30 des Ratinger TC blicken auf sehr erfolgreiche Jahre zurück. Doch damit ist jetzt voraussichtlich Schluss. Denn in dieser Saison backt der Abo-Meister der vergangenen Jahre deutlich kleinere Brötchen. „Unser Ziel ist in diesem Jahr die Teilnahme an der Endrunde“, betont Manager Daniel Meier. „Dafür muss aber auch schon einiges passen. Alles andere wäre vermessen.“

Gründe dafür, dass die Ratinger nicht mehr als Top-Favorit in die Saison gehen, gibt es einige. Zum Beispiel die Tatsache, dass sich der TC Raadt vor der Saison unglaublich verstärkt hat. „An denen führt eigentlich kein Weg vorbei in dieser Saison“, stellt Meier fest. „Wenn Raadt in Bestbesetzung auftritt, sind die nicht zu schlagen.“

Aufwand bei der Organisation ist größer als in der Regionalliga

Ein zweiter Grund ist jedoch, dass Meier selbst alterstechnisch zu den Herren 40 hochgerückt ist, die in der Regionalliga antreten. „Wenn du selber nicht mehr in dem Team spielst, ist das Organisieren auch ein Stück schwieriger geworden“, sagt Meier. „Zumal ich ja sehr viel in London arbeite. Zumal nach all den Titeln in den vergangenen Jahren die ganz große Euphorie auch ein wenig fehlt. Zudem ist der Aufwand für die Bundesliga ein ganz anderer als in der Regionalliga. Für Hamburg brauchen wir ein Hotel, in der Regionalliga ist Münster die weiteste Fahrt.“ An Position eins spielt wieder der serbische Dauerbrenner Ivan Bjelica, dahinter kommen Marek Semjan (Slowakei), Cesar Ferer und Ferran Ventura (beide Spanien). Die ersten drei liefen am Samstag beim ersten Spiel bei Uhlenhorst Hamburg auf. An Position vier spielte der Belgier Jeroen Masson.

„Wir haben das Glück, in den ersten Spielen gegen theoretisch schlagbare Teams anzutreten“, sagt Meier. Danach geht es im Heimspiel gegen den Favoriten aus Raadt und im allerletzten Spiel gegen den TV Espelkamp, den Meier als großen Konkurrenten um den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Endrunde berechtigen würde, sieht. „Falls wir drei der ersten vier Spiele gewinnen, sollten wir den Klassenverbleib sicher haben“, betont Meier. asch

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