Jörg Bergmeister landet mit seinem Porsche-Team auf Rang sieben.

Lange lag das Porsche-Team mit der Startnummer 912 und Fahrer Jörg Bergmeister in Führung.
Lange lag das Porsche-Team mit der Startnummer 912 und Fahrer Jörg Bergmeister in Führung.

Lange lag das Porsche-Team mit der Startnummer 912 und Fahrer Jörg Bergmeister in Führung.

Porsche AG

Lange lag das Porsche-Team mit der Startnummer 912 und Fahrer Jörg Bergmeister in Führung.

Langenfeld. Verrückter geht es vermutlich kaum noch. Aber Jörg Bergmeister, der in seiner langen und erfolgreichen Karriere schon so viel erlebt hat, nimmt es gefasst – weil er sowieso nichts daran ändern kann und sich lieber direkt auf die nächsten Aufgaben konzentriert.

Beim Stopp ließ sich das linke Hinterrad nicht lösen

Neu war die Geschichte trotzdem, die ihm beim zweiten Lauf in der neuen Saison der Tudor United SportsCar Championship (TUSCC) in Florida um aller Chancen auf das erhoffte Top-Resultat brachte. Elf Stunden lang fuhr der Langenfelder Motorsportler mit seinen beiden Teamkollegen Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Earl Bamber (Neusseland) beim Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring im Porsche 911 RSR um den Sieg mit.

Dann kam Makowiecki zum Routinestopp an die Box. Und wie aus heiterem Himmel verschwanden alle Hoffnungen im Nirgendwo. Das linke Hinterrad ließ sich nicht lösen. Schon durch dieses technische Problem stand der Dienstwagen mit der Startnummer 912 so lange, dass die Konkurrenz draußen uneinholbar davonfuhr. Bergmeister war ziemlich machtloser Augenzeuge, wie es Mackowiecki auf den alten Rädern trotzdem noch einmal probierte.

Eine Runde später kam er jedoch zurück, weil nun die Radaufhängung zu stark beschädigt war und gewechselt werden musste. „Wir wissen bisher noch nicht genau, woran es gelegen hat“, sagt Bergmeister, „aber dieses Problem hat uns mindestens den Platz auf dem Podium gekostet.“ Sicher ist, dass der Dienstwagen bis zum Pech in der Endphase des Rennens auf dem holprigen Flugplatzkurs mitten im „Sunshine State“ Florida nahezu wie auf Schienen unterwegs war.

„Wir hatten nicht den kleinsten Kratzer am Auto“, berichtete Bergmeister, der mit der Leistung seiner beiden Fahrerkollegen und seiner eigenen vollauf zufrieden war: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen.“

Bergmeisters Porsche ist ansonsten konkurrenzfähig

Bereits im Qualifying (Zeittraining), das über die Startaufstellung entscheidet, hatten sich die vorherigen intensiven Tests in Sebring ausgezahlt.

„Die Balance des 911 RSR war hervorragend. Wir waren gut aufgestellt, unsere Strategie wäre aufgegangen“, urteilte Marco Ujhasi, bei Porsche der Gesamtprojektleiter für den GT Werksmotorsport.

Werksfahrer Bergmeister konnte das nur bestätigen: „Es lief insgesamt sehr gut für uns. Wir waren voll im Plan.“ In der offiziellen Rennstatistik sammelten die beiden vom Team Porsche North America eingesetzten Dienstfahrzeugte sogar die meisten Führungskilometer. Als die Zielflagge nach zwölf Stunden das Ende der Veranstaltung anzeigte, blieb für Bergmeister jedoch nur der siebte Platz.

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