Nach einem überraschend starken Saisonstart fiel der SSV Berghausen nach und nach zurück.

Am 8. Februar könnten der Berghausener Sascha Konstanty (rechts) und der Monheimer Marvin Klein erneut aufeinandertreffen. Dann spielen ihre Teams im Kreispokal gegeneinander.
Am 8. Februar könnten der Berghausener Sascha Konstanty (rechts) und der Monheimer Marvin Klein erneut aufeinandertreffen. Dann spielen ihre Teams im Kreispokal gegeneinander.

Am 8. Februar könnten der Berghausener Sascha Konstanty (rechts) und der Monheimer Marvin Klein erneut aufeinandertreffen. Dann spielen ihre Teams im Kreispokal gegeneinander.

Ralph Matzerath

Am 8. Februar könnten der Berghausener Sascha Konstanty (rechts) und der Monheimer Marvin Klein erneut aufeinandertreffen. Dann spielen ihre Teams im Kreispokal gegeneinander.

Langenfeld. Als sich die Fußballer des SSV Berghausen Anfang September nach dem vierten Spieltag in der Bezirksliga-Tabelle auf Platz eins wiederfanden, schien es einen Moment lang, als könne in dieser Spielzeit alles drin sein für das Team um Trainer Siegfried Lehnert.

Bisher starteten die Berghausener meist schwach

Seit Jahren gehören die Berghausener zu den spielerisch besten Mannschaften dieser Spielklasse, seit Jahren entscheiden sie regelmäßig direkte Duelle mit späteren Aufsteigern für sich. Genauso regelmäßig verabschiedete sich der SSV allerdings auch gleich zu Saisonbeginn aus dem Rennen um die Spitzenpositionen, weil die Lehnert-Elf seit Jahren nicht vernünftig aus den Startlöchern kam.

Als die Berghausener in dieser Saison nun aus den ersten vier Spielen die maximale Punkteausbeute von zwölf Zählern einfuhren und dabei kein einziges Gegentor kassierten, musste die Konkurrenz also gewarnt gewesen sein. „Dass wir in dieser Saison so gut gestartet sind, ist tatsächlich untypisch für uns“, befand auch Lehnert damals, nichtsahnend, dass es so rund nicht weiterlaufen würde.

Auf den Traumstart folgte für den SSV eine Durststrecke, die sich bis zur Winterpause durchzog. Nach den vier Siegen zum Auftakt gelangen in den restlichen elf Spielen nur noch drei weitere, zwei davon bezeichnenderweise gegen die Aufstiegsfavoriten Rather SV und den 1. FC Monheim (jeweils 2:1).

Viele Ausfälle sorgen für unnötige Niederlagen

Als Hauptgrund für diesen Einbruch sieht Lehnert die phasenweise prekäre Personalsituation. Leistungsträger wie Tobias Ockenfels, Markus Böwing, Daniel Claus, André Ogon, Marius Reiter und Demetrio Scelta fehlten in der Hinrunde ganz oder über weite Strecken. „Da sind uns wirklich einige Schlüsselspieler weggebrochen, die wir so nicht ersetzen konnten. Zeitweise hatte ich in der Hinrunde keinen einzigen Stürmer zur Verfügung“, erinnert sich Lehnert.

Wegen der langen Verletztenliste stellte sich die Mannschaft praktisch von allein auf, Lehnert meinte, dass einige diese Situation ausnutzten. „Da hatte ich das Gefühl, dass manche nicht begreifen, was für Möglichkeiten in dieser Saison haben, mit diesem guten Kader. Mit einer anderen Einstellung hätten wir einige Punkte gegen Mannschaften aus der Abstiegszone sicherlich nicht liegen lassen“, findet der Trainer.

So überwintern die Berghausener in dieser Saison mit 25 Punkten in der Komfortzone auf Rang sechs, sechs Zähler hinter Tabellenführer TuS Bösinghoven II (31) und acht Punkte vor den Abstiegsplätzen.

Schon am vergangenen Donnerstag lud Lehnert zum ersten Training der Wintervorbereitung. Mit dem frühen Vorbereitungsbeginn trägt der SSV auch dem ersten Pflichtspiel in diesem Jahr Rechnung: Am 8. Februar gastieren die Berghausener beim 1. FC Monheim zum Kreispokal-Halbfinale.

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