Der Stürmer schnürte bereits bis 2014 die Schlittschuhe für Ratingen.

Die Ratinger begrüßen Rückkehrer Benjamin Hanke (l.).  Archiv
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Blazy

Die Ratinger begrüßen Rückkehrer Benjamin Hanke (l.). Archiv

Ratingen. „Die Saison ist tot – lang lebe die Saison.“ Diese doch ziemlich freie Abwandlung der französischen Heroldsformel trifft perfekt auf die aktuelle Lage der Ratinger Ice Aliens zu. Denn die Vorrunde ist vorbei. Punkte werden gelöscht – nichts zählt mehr. Seit gestern kämpft der Eishockey-Regionalligist in der Platzierungsrunde. In nur zehn Spielen kämpfen die besten sechs Teams der Liga um die Positionen für das Play-off-Viertelfinale. Klar, dass der Tabellenführer aus Ratingen auch gerne als Spitzenreiter in die Meisterschafts-Play-offs geht. Auf dem Weg zu Rang eins werden die Anhänger am Sandbach einen alten Bekannten wiedersehen. Benjamin Hanke, der zuletzt bis 2014 für die Aliens spielte und danach seine Schlittschuhe an den Haken hängt, hatte sich heimlich, still und leise wieder fit gemacht und zuletzt gar mit dem Meister des Vorjahres auf dem Eis gestanden. „Er ist nun fit genug, dass er wieder für uns spielen kann“, sagt Trainer Alexander Jacobs – und das schon gestern Abend (Ergebnis stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest) im ersten Spiel gegen die Hammer Eisbären.

Kapitän Dennis Fischbuch freut sich über die Verstärkung. „Wir haben jetzt drei starke Sturmreihen, die alle drei Tore schießen – und auch verhindern können“, sagt der Top-Scorer der Aliens. Er und sein Team wollen nun möglichst in jeder Partie Punkte holen. Das wird jedoch gegen Hamm, Lauterbach (Sonntag, 18 Uhr in Hessen), Diez-Limburg, Neuwied und Neuss gar nicht so leicht. „Es gibt nun keine einfachen Spiele mehr“, betont Jacobs. Am Sonntag reisen die Aliens zu den Luchsen nach Lauterbach. Eine besonders unangenehme Aufgabe: Die Halle dort ist schon unter normalen Umständen extrem kalt. Angesichts des angekündigten Kälte-Einbruchs am Wochenende werden die Akteure jedoch richtig frieren.

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