Vor eigenem Publikum kassierte der Fußball-Landesligist eine 1:2-Pleite gegen Arminia Klosterhardt und ist wieder Letzter.

Vor eigenem Publikum kassierte der Fußball-Landesligist eine 1:2-Pleite gegen Arminia Klosterhardt und ist wieder Letzter.
Wilfried Taki vergab vor der Pause seine Chance zum 1:1.

Wilfried Taki vergab vor der Pause seine Chance zum 1:1.

Janicki

Wilfried Taki vergab vor der Pause seine Chance zum 1:1.

Wülfrath. Aus dem erhofften Heimsieg wurde nichts für die Wülfrather Landesliga-Fußballer. Mit der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen die DJK Arminia Klosterhardt ist wohl auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt erloschen. Joachim Dünn hat das Thema Nichtabstieg nach der erneuten Heimniederlage realistischer Weise abgehakt. Der Interimscoach und Sportliche Leiter legt den Fokus an den letzten fünf Spieltagen auf etwas anderes. „Für uns kann es nur noch darum gehen, sich vernünftig zu präsentieren und mit Stil abzusteigen.“

Dass Dünn weiterhin Ehrgeiz hat, zeigte sein Ärger über die unnötige Niederlage. „Erneut haben wir uns selbst geschlagen, weil wir den zweiten Gegentreffer aufgrund eines individuellen Fehlers kassiert haben. Diese überflüssigen Aussetzer ziehen sich bei uns schon seit Wochen durch.“ Er spielte auf die entscheidende Situation an, als Hakan Sagmak in der 61. Minute nur halbherzig in einen Zweikampf ging, statt den Ball zu blocken. Marcel Siwek hatte keine Mühe, den Ball mit einem Flachschuss im FCW-Gehäuse unterzubringen. Dieses Tor fiel gerade zu einem Zeitpunkt, als die Wülfrather beim Zwischenstand von 1:1 viel Druck machten und zuvor zwei glasklare Chancen ausgelassen hatten.

Anastasios Anastasiou traf per Direktabnahme zum Ausgleich

Es war eine Landesliga-Partie, die spielerisch einiges zu wünschen übrig ließ und in der klare Chancen eher Mangelware blieben. Es waren die Klosterhardter, die eine der wenigen guten Möglichkeiten zum 1:0 (13.) nutzten. Nach einer präzisen Flanke in den Strafraum war Daniel Agostino zur Stelle und ließ Keeper Sebastian Herweg bei seinem Kopfball keine Chance. Kurz vor der Pause gab es eine der wenigen FCW-Möglichkeiten, als Muhammed Akbulut vier Verteidiger aussteigen ließ, in den Strafraum passte – und Willi Taki freistehend vergab. Zwei Minuten nach der Pause fiel dann doch der Ausgleich: Denis Levering zirkelte eine Freistoßflanke in den Strafraum – Anastasios Anastasiou war einmal mehr zur Stelle und jagte das Leder per Direktabnahme in die Maschen. In der Folge setzte der FCW die Akzente und erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Wie schon in den letzten Begegnungen gingen die Wülfrather aber mit diesen Chancen sehr fahrlässig um. Die klarsten Einschussmöglichkeiten hatte in dieser Phase Willi Taki. Nachdem er bereits kurz zuvor in aussichtsreicher Position die Lederkugel nicht im Gehäuse unterbrachte, schaffte er es in der 56. Minute nicht, freistehend aus vier Metern den Ball über die Linie zu drücken. Fünf Minuten später fiel dann das 2:1 für die Gäste.

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