Die Lintorfer Delphine richteten den Wettbewerb im Angerbad zum 39. Mal aus. 25 Vereine entsandten ihre jungen Athleten am Wochenende nach Ratingen.

Die Lintorfer Delphine richteten den Wettbewerb im Angerbad zum 39. Mal aus. 25 Vereine entsandten ihre jungen Athleten am Wochenende nach Ratingen.
Im Ratinger Angerbad herrschte beim Schwimmfest Hochbetrieb in und um die Becken.

Im Ratinger Angerbad herrschte beim Schwimmfest Hochbetrieb in und um die Becken.

Achim Blazy

Im Ratinger Angerbad herrschte beim Schwimmfest Hochbetrieb in und um die Becken.

Ratingen. Das Angerbad als Festivalgelände? Beim Dumeklemmer-Schwimmfest erweckt das für ein Wochenende den Eindruck. Denn die Zeltlager, die auf den Wiesen des Freibades aufgeschlagen werden, erinnern an die großen Campings bei Rock am Ring und anderen Festivals. Doch 700 Schwimmer aus 25 Vereinen brauchen nun einmal Platz. Der zehnjährige Jona von den Delphinen zeigte sich begeistert über die Möglichkeit, das Wochenende am Freibad zu verbringen: „Auch mal mit seinen Freunden draußen zu übernachten, war sehr cool“, sagte der Sechstklässler.

24 Schwimmvereine aus Nordrhein-Westfalen und ein Verein aus Hamburg trafen bei 43 Wettkämpfen aufeinander, darunter viele Teilnehmer der Lokalmatadoren der Delphine Lintorf und des TV Ratingen. Und auch die Eltern und Schwimmtrainer schlugen ihr Camp auf den Wiesen auf.

Nachwuchs träumt von einem Start bei Olympischen Spielen

Nachwuchs-Schwimmer Jona sieht seine Stärken in den Disziplinen „Brust und Staffeln“. Der Schüler schätzt an der Sportart, dass „man immer besser werden kann und dass man an vielen Orten unterwegs ist, um an Wettkämpfen teilzunehmen – vielleicht wird es ja auch mal was mit Olympia.“ Träumen darf man ja. Auch die zehnjährige Magdalena vom TV Ratingen will versuchen, irgendwann an Olympischen Spielen teilzunehmen, wenn sie älter ist. Konkrete Zukunftspläne hat die künftige Fünftklässlerin bereits: Sie möchte gern Schwimmlehrerin werden. Zudem war sie begeistert, dass sie „mit ihren Freunden im Freibad zelten“ konnte. Nur die Absperrungen nervten sie etwas.

Die waren für optimale Bedingungen jedoch vonnöten, da parallel zu den Wettkämpfen, die unter den Augen der Kampfrichter des Schwimmverbands Rhein-Wupper über die Bühne gingen, auch der normale Badebetrieb im Angerbad lief. Die Organisatoren der Delphine um Orga-Leiterin Rita Schmitz und Sportkoordinatorin Sabrina Schmitz hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun. Die Vorbereitung des Wettkampfbeckens und der Aufbau der Imbiss-Stände erfolgten aufgrund des laufenden Badebetriebes erst am Freitagabend nach Schließung und Samstagmorgen vor Öffnung des Freibades, erklärte die Sportkoordinatorin.

Das klappte aber gut, und so zog sie ein positives Fazit: „Das Wetter hat mitgespielt, wir haben viele Zuschauer und auch die Imbissstände waren gut besucht.“ Die vielen begeisterten Gesichter der jungen Teilnehmer und der Eltern zeigten: Die beiden Festtage waren trotz des hohe organisatorischen Aufwands ein voller Erfolg für die Delphine.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer