Verfolger TuS unterliegt Spitzenreiter DT Ronsdorf erst nach Verlängerung mit 88:89.

Makaty Mbaye (r.) brachte den TuS in die Verlängerung.
Makaty Mbaye (r.) brachte den TuS in die Verlängerung.

Makaty Mbaye (r.) brachte den TuS in die Verlängerung.

Dirk Thomé

Makaty Mbaye (r.) brachte den TuS in die Verlängerung.

Hilden. Der Tabellenführer der Basketball-Oberliga, DT Rondorf, nahm auch die hohe Hürde beim unmittelbaren Verfolger TuS Hilden, benötigte aber für den knappen 89:88 (76:76, 40:40)-Sieg die Verlängerung. Die mehr als 250 Zuschauer in der Fabriciushalle sahen ein dramatisches Gipfeltreffen und trugen mit lautstarker Unterstützung ihren Teil zu einem tollen Basketballabend bei.

„Wir haben in beiden Begegnungen gezeigt, dass Ronsdorf nicht unschlagbar ist.“

Mario Kyriasoglou, TuS-Trainer

Das bessere Ende für sich hatten die von einer großen Fankolonie begleiteten Wuppertaler, deren individuelle Qualität sich am Ende doch durchsetzte. DT-Coach Marek Twarog, der der Partie Zweitregionalliga-Niveau bescheinigte: „Wir hatten sicherlich am Ende ein wenig Glück, nachdem wir schon klar führten. Allerdings verloren wir nach dieser Führung durch fragwürdige Schirientscheidungen vorübergehend den Faden.“

Gastgeber liegen nach dem ersten Viertel vorne

TuS-Trainer Mario Kyriasoglou attestierte seinem Team einen tollen Kampf, ohne restlos zufrieden zu sein: „Wir haben in der engen Schlussphase nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Allerdings zeigten wir in beiden Begegnungen, dass Ronsdorf nicht unschlagbar ist.“

Der Aufstiegsfavorit führte zwar schnell mit 9:3 (3.), aber bis zur Halbzeitpause spielten beide Teams absolut auf Augenhöhe, wobei die Hildener durch Jörg Holtz (18:17 – 9.) erstmals vorne lagen und das erste Viertel mit einer 22:20-Führung beendeten. Im zweiten Durchgang lag der TuS durch den Dreier von Jens Oppermann (17.) sogar 38:29 in Front.

Prägten über weite Strecken die ehemaligen Profis Gordon Geib (21 Punkte) und Mike Baron (22) die Aktionen der Gäste, avancierte im dritten Quart ausgerechnet der Ex-Hildener Zuri Williams zum besten Wuppertaler, erzielte in der Phase allein 15 seiner 21 Zähler und brachte DT nach 30 Minuten mit 64:54 in Front.

Hausherren machen 16-Punkte-Rückstand wett

Hilden Mekki (8), Patterson (34), Mulde (9), Mbaye (19), Warnecke (4), Kaichouhi (6), Escapa (3), Holtz (2), Abanador, Oppermann (3), Behnke, Dahlhaus (beide nicht eingesetzt)

Im vierten Durchgang kämpfte sich der TuS ins Match zurück, holte nach dem 54:70-Rückstand (34.) Punkt um Punkt auf und glich Sekunden vor der Schlusssirene durch Makaty Mbaye zum 76:76 aus. In der an Spannung kaum zu überbietenden Verlängerung führte der Gastgeber durch zwei Freiwürfe von Avery Patterson 83:81 (3.). Doch Geib, Michal Twarog und Jürgen Malbeck drehten die Partie (85:89), ehe Adam Mekki mit einem Dreier den Schlusspunkt setzte.

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