Der TuS verliert in Aachen 65:77.

Hilden. Als die SG Aachen im Heimspiel der 2. Basketball-Regionalliga gegen den TuS Hilden fünf Minuten vor Schluss auf 77:65 erhöhte, war die Partie entschieden. Denn die Hildener ließen in der verbleibenden Spielzeit jegliches Aufbäumen vermissen - Endstand 89:65 (45:38) für Aachen.

"Wir haben in der Defensivarbeit nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, ermöglichten dem Gegner immer wieder einen zweiten und dritten Schussversuch", war Thomas Schierburg mit dem Auftritt seiner Schützlinge alles andere als einverstanden. Dabei hatte der TuS-Trainer seine Mannschaft im Vorfeld besonders vor den beiden Amerikanern in Reihen der SG gewarnt.

Doch weder Center Art Berry (20 Punkte), der zwischen der 7. und 9. Minute acht Mal in Folge traf, noch Flügelspieler Antonio Russel (23) bekam der TuS unter Kontrolle. Auch Awarka, Aachens drittbester Schütze, setzte den Hildenern mit elf Punkten (von insgesamt 17) im ersten Viertel mächtig zu.

Schierburg ist mit der gezeigten Leistung nicht einverstanden

Die Schierburg-Crew kam nach Rückständen zwar meist wieder heran (15., 28:31), verlor aber durch unkonzentrierte Ballverluste immer wieder den Anschluss. Aachen gewann angesichts der deutlichen Führungen mehr und mehr an Selbstvertrauen.

"Eine knappe Niederlage wäre ja noch in Ordnung gewesen", räumte Schierburg angesichts der fehlenden Zuri Williams, Ibo Tekin und René Al Zaher ein, sparte andererseits nicht mit Kritik: "Unsere Gesamtleistung hat mir überhaupt nicht gefallen. Darüber wird zu reden sein."

TuS Hilden: Plaggenborg (4), Kol (11), L. Schierburg (7), Stanic, Raddatz, Holtz (9), Mbaye (16), Askarbayar, Klever (18).

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