TuS Hilden, Absteiger aus der 2. Regionalliga, hat das letzte Saisonspiel vor den eigenen Fans mit 94:85 gewonnen.

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Ob Tomas Schierburg (r.) auch in der Oberliga TuS-Trainer bleibt, soll sich bald entscheiden.

Ob Tomas Schierburg (r.) auch in der Oberliga TuS-Trainer bleibt, soll sich bald entscheiden.

Dirk Thomé

Ob Tomas Schierburg (r.) auch in der Oberliga TuS-Trainer bleibt, soll sich bald entscheiden.

Hilden. Diese Leistung zum Abschied war aller Ehren wert und fand im Beifall der treuen Fans nach der Schlusssirene auch die würdige Anerkennung. In seinem letzten Meisterschaftsspiel der 2.Basketball-Regionalliga besiegte der TuS Hilden das Team von Capone Düsseldorf mit 94:85 (37:43).

"Ich bin nicht der Trainer, der nach drei Jahren so ohne weiteres ein sinkendes Schiff verlässt."

Thomas Schierburg, TuS-Trainer

"Leider können wir uns für den zweiten Sieg hintereinander nichts mehr kaufen. Auch wenn der Abstieg bereits feststand, hat meine Mannschaft vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit kämpferisch überzeugt und durch ihren kompakten Auftritt gegen die besseren Düsseldorfer Einzelspieler letztlich verdient gewonnen", lobte Trainer Thomas Schierburg.

Dessen sportliche Zukunft bleibt zunächst ebenso offen wie die der meisten Spieler. In dieser Woche will Abteilungsleiter Gerd Klever die Personalgespräche in Angriff nehmen und "zeitnah" die Weichen für die neue Saison in der Oberliga stellen. Schierburg (51) machte schon vor dem Derby gegen Capone deutlich: "Ich bin nicht der Trainer, der nach drei Jahren so ohne weiteres ein sinkendes Schiff verlässt."

Im letzten Saisonspiel waren die Hildener dem Achten aus der Landeshauptstadt, der nach fünf Niederlagen in Serie in der Tabelle deutlich an Boden verlor, ein gleichwertiger Gegner.

Einzig den flinken Eddi Jones (17), neben Akinwale und Böhm (beide je 15) bester Schütze der Gäste, bekam der TuS nur selten in den Griff. Nach zehn Minuten führte Capone 23:20, verschaffte sich bis zur Pause über 31:22 (16.) und 40:32 (19.) einen etwas größeren Vorsprung.

Angetrieben vom unermüdlichen Regisseur Zuri Williams und unterstützt vom Publikum trumpften die Hildener in der zweiten Halbzeit groß auf. René Al-Zaher sorgte kurz vor Ende des dritten Viertels erstmals wieder für eine Führung (70:69).

Der TuS gewann dadurch den dritten Durchgang mit 33:26. Dieses hohe Niveau hielt das Schierburg-Team auch im letzten Abschnitt, führte durch den Dreier von Jörn Plaggenburg und den folgenden zwei Punkten von Bastian Becker (38.) mit 92:81 - das war die Vorentscheidung und somit ein Abschied mit Anstand.

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