Der TuS schlägt beeindruckend deutlich Capone Düsseldorf mit 98:65 (51:39).

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Hildens Spielmacher Zuri Williams hatte entscheidenden Anteil daran, dass der TuS die Gäste aus Düsseldorf schlagen konnte.

Hildens Spielmacher Zuri Williams hatte entscheidenden Anteil daran, dass der TuS die Gäste aus Düsseldorf schlagen konnte.

Archiv Stefan Fries

Hildens Spielmacher Zuri Williams hatte entscheidenden Anteil daran, dass der TuS die Gäste aus Düsseldorf schlagen konnte.

Hilden. Mit seiner besten Saisonleistung hat der TuS Hilden als Dritter der 2. Basketball-Regionalliga die Mannschaft von Capone Düsseldorf förmlich aus der Fabriciushalle gefegt. Hilden besiegte den Tabellenzweiten unerwartet deutlich mit 98:65 (51:39).

Gäste-Trainer Mauro Cannoni war restlos bedient. "In der zweiten Halbzeit sind wir richtig eingebrochen." Dagegen strahlte TuS-Coach Thomas Schierburg vor Zufriedenheit: "Wir waren von Beginn an hochmotiviert und in der Defense sehr stark. Diesmal hat auch im Spiel nach vorne alles gepasst. Vor allen Dingen haben wir unser hohes Niveau ohne zwischenzeitliche Aussetzer bis zum Schluss durchziehen können."

Die Düsseldorfer Mannschaft zerfällt in Einzelspieler

In der Tat gaben sich die Hildener in diesem vor der Pause sehr intensiv geführten Derby in keiner Phase eine Blöße. Damit hatten die Oberkasseler offensichtlich nicht gerechnet.

Sie überzeugten nur in der ersten Halbzeit. Da traten sie noch als Team auf, später aber nur noch als eine Ansammlung glückloser und wenig inspirierter Einzelkämpfern. Ganz anders der TuS, der gleich den ersten Angriff durch Benjamin Luzolo erfolgreich abschloss.

20 Minuten lang bewegten sich beide Mannschaften mit hohem Tempo auf Augenhöhe. Capone traf anfangs durch Renka, Eslinger und Lepak dreimal in Folge von der Dreier-Linie (9:9). Der trotz einer Knöchelblessur überragende Zuri Williams antwortete mit zwei Dreiern. 24:22 führte Düsseldorf nach dem ersten Viertel.

Doch der TuS hielt weiter energisch dagegen, ließ sich durch die erfolgreichen Distanzwürfe des Gegners nicht beeindrucken und ging nach individuellen Fehlern der Gäste erstmals wieder in Führung (13., 32:30). Cannoni versuchte durch zwei Auszeiten, seine Jungs wieder auf Kurs zu bringen - vergeblich. Williams versenkte einen Dreier zum 41:32 (16.) und traf sogar im Fallen zum Pausenstand.

Im dritten Durchgang ließen die Hildener nur acht (!) Punkte zu. Die Vorentscheidung - nach 30 Minuten hieß es 72:47. Düsseldorfs Aufbauspieler Marcus White hatte längst die Kontrolle über das Spiel verloren.

Ähnlich ging es seinen Mitstreitern, die den kaum zu bremsenden Hildenern nur noch unzureichende Gegenwehr boten. Mit dem letzten Korb durch Lukas Schierburg war die Sensation des 13. Spieltags in der 2. Basketball-Regionalliga perfekt und der Alptraum für Capone endlich vorbei.

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