Die Langenfelder schlagen Hilden im Nachbarschaftsduell mit 80:70 und stellen den Anschluss nach oben her.

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Michael Mulde steuerte sieben Punkte zum SGL-Sieg bei.

Michael Mulde steuerte sieben Punkte zum SGL-Sieg bei.

Stefan Fries

Michael Mulde steuerte sieben Punkte zum SGL-Sieg bei.

Langenfeld/Hilden. Die Oberliga-Basketballer der SG Langenfeld hatten sich zwar als Außenseiter im Heimspiel gegen den TuS Hilden gesehen. Am Ende stand jedoch ein 80:70 (39:25)-Sieg des Vorjahreszweiten gegen den Regionalliga-Absteiger. Dafür gab es zwei wesentliche Gründe: Das Team von Markus Dobke konnte zum ersten Mal in dieser Saison in bester Besetzung antreten und bot die bisher stärkste Leistung.

Freiwurfquote ist ordentlich

Spieler wie Tom Warnecke, der mehrere Monate verletzt war und nun wieder fit ist, sind für die Mannschaft im Grunde unersetzlich. Und da schließlich auch die Freiwurf-Quote mit 20 Treffern bei zwölf Fehlwürfen sehr ordentlich war, zeigte sich der SGL-Coach zufrieden: "Das war zumindest 35 Minuten eine prima Leistung, denn auch die Rebound-Aktionen stimmten diesmal."

Dagegen kritisierte TuS-Trainer Mario Kyriasoglou, seiner Mannschaft habe die Explosivität gefehlt und ihre zweite Chance nach einem missglückten Wurf nicht genutzt. "In Bestbesetzung muss da einfach mehr kommen."

Die Langenfelder erkämpften sich anfangs besonders durch gute Einzelaktionen von Mike Vogel und Adam Mekki sehr schnell einen 10:5-Vorsprung(6.), verspielten ihn jedoch bis Ende des ersten Viertels (16:16). Bis zum 29:29 (16.) hielten die Gäste mit, dann zog die SGL durch Dreier von Tim Knupp und Alexander Dornhoff bis zur Pause auf 35:29 davon.

TuS fällt auf Rang sieben zurück

Dank ihrer aggressiven Spielweise verbuchten sie auch nach Wiederbeginn viele Ballgewinne, die Björn Klaas, Oliver Beldzik, Mekki oder Warnecke in Punkte umwandelten. Über 45:31 (23.) und 56:42 (27.) ging das dritte Viertel mit 64:50 klar an die SGL, die zwar in den letzten Minuten ein wenig von ihrer Sicherheit einbüßte und sich einige unnötige Fehler leistete, doch wurde schließlich über 76:64 (37.) ein Zehn-Punkte-Vorsprung über die Zeit gerettet.

Mit dem Sieg hat die SGL wieder Anschluss an die vier Favoriten mit ETB Essen II an der Spitze bekommen, während die Hildener auf den siebten Platz zurückgefallen sind.

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