Gegen Leverkusen hatte die Schierburg-Truppe keine Chance.

Einen schweren Stand hatten die Hildner Basketballer (gelb) gegen Leverkusen.
Einen schweren Stand hatten die Hildner Basketballer (gelb) gegen Leverkusen.

Einen schweren Stand hatten die Hildner Basketballer (gelb) gegen Leverkusen.

Dirk Thomé

Einen schweren Stand hatten die Hildner Basketballer (gelb) gegen Leverkusen.

Hilden. Das war schon klasse, was die Bayer Giants Leverkusen im Viertelfinale des WBV-Pokals beim TuS Hilden in der ersten Halbzeit zeigten. 42:20 führte der Zweite der 1. Basketball-Regionalliga zur Pause, nahm sich aber in der Folge zurück und siegte am Ende "nur" mit 69:48.

"Bayer hat zwei Viertel lang unglaublich Tempo gemacht und dazu sehr aggressiv in der Defense agiert. Als der Druck später nachließ, haben wir ordentlich mitgespielt", urteilte TuS-Coach Thomas Schierburg. Sein Kollege Stephan Ruers sagte: "Die Partie war schon früh entschieden. Dann haben meine Jungs mehr als nur einen Gang zurückgeschaltet. Darüber wird noch zu reden sein."

Dem Hildener Benjamin Luzolo gelang der erste Korberfolg (2:0), doch schon im Gegenzug egalisierten die Giants und zogen auf 10:2 davon (2.). Schierburg orderte gleich die erste Auszeit. Doch bis zur Pause konnten die Hildener, die auf Grund des gegnerischen Pressings kaum zur Entfaltung kamen und deren Fehlerquote dadurch immer größer wurde, kaum dagegen halten.

Auch Zuri Williams vermochte nicht wie gewohnt, den Aufbau zu gestalten, wurde immer wieder gedoppelt, so dass dem 35-Jährigen zahlreiche Fehlpässe unterliefen. Prompt lag der TuS nach zehn Minuten bereits 9:22 zurück.

Schon im zweiten Abschnitt schienen die Leverkusener, die im zum Bundesligakader der Düsseldorfer Giants zählenden Ben Spöler (16) und Regisseur Tim Haley (18) ihre besten Schützen hatten, nicht mehr 100 Prozent bei der Sache zu sein.

Die zweite Halbzeit entschied Hilden dann tatsächlich mit 28:27 für sich. Dabei ging der TuS in der Abwehr konsequenter zur Sache und ließ im dritten Viertel nur neun Punkte zu. Immerhin verkürzten Lenni Klever mit fünf Punkten in Folge und Luzolo (2) zwischenzeitlich (36.) auf 39:56. Aber das war dem Nachlassen der Leverkusener geschuldet.

TuS Hilden: Williams (7), Kol (2), Holtz(6), Luzolo (11), Mbaye (7), L.Schierburg (2), Klever (8), Stanic, Raddatz, Al-Zaher (5)

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