Die SG Langenfeld siegt bei der BG Monheim glanzlos mit 65:55.

Monheim. Der 65:55 (35:25)-Sieg der Basketballer der SG Langenfeld im Lokalderby der Oberliga bei der BG Monheim war nicht von spektakulären Ereignissen begleitet, die für das Aufeinandertreffen der beiden langjährigen Rivalen hätte erwartet werden dürfen. Zu genau kannten beide Seiten die Positionen des Gegners, die Akzente setzen können.

So waren auf Langenfelder Seite Oliver Beldzig, Tobias Kluth und Axel Wohlfahrt von Spielbeginn darauf angesetzt, mit Björn Gieseck den derzeit besten Monheimer Korbjäger auf Distanz zu halten.

Gleichermaßen waren auf der Gegenseite Gieseck, Kunz und Mausbach darauf bedacht, die potenziellen SGL-Korbwerfer Klaas, Kluth und Wohlfarth in Schach zu halten. Das Ergebnis war eine für beide Seiten niedrige Ausbeute.

SGL-Trainer Markus Dobke war zwar mit dem Erfolg seines Teams zufrieden, nicht jedoch mit der Korbquote. Monheims Coach Tom Warschun gestand sportlich fair ein, dass der Gast aus der Nachbarstadt einfach die zehn Punkte besser war und die "Tigers" ihre Möglichkeiten ausgeschöpft hatten, zumal zu selten Offensiv-Rebounds von seiner Mannschaft gesucht worden waren.

Den Langenfeldern gelang ein guter Start mit 15:6 (5.), doch konnte die BGM durch zehn Punkte in Serie das Blatt zur ersten Viertelpause mit 18:17 für sich wenden.

Aufstellung BG Monheim:

Akpodji (3), Giseck (17), Kyriasoglou, Trabelski, Durmuz (5), Knupp (2), Mendorf (8), Meyer (3), Kunz (7), Mausbach (4), Kuls (4)

Aufstellung SG Langenfeld:

Beldzik (8), Klaas (9), Wohlfarth (11), T. Kluth (9), Klewe (8), Mekki, Schmidt, B. Kluth (1), Mulde (9), Vogel (5), Kampe (4), Abdiji (1)

Die SGL setzte sich jedoch im zweiten Viertel mit sicheren Zuspielen und guten Defense-Kontern auf 32:25 ab. Den größten Abstand gab es nach der Pause, als Langenfeld mit 40:25 davongezogen war. Mit Dreierwürfen von Mendorf und Durmuz konnte Monheim zwar verkürzen, doch nutzte die SGL danach ihre Chancen zu einem deutlichen Vorsprung.

Doch stellvertretend für manche Abschlussschwächen war zum Schluss Wohlfahrts vergebene Dunkingchance, die einzige des gesamten Spiels.

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