Schaut man auf die Tabelle, könnte es ein Spiel auf Augenhöhe geben.

Langenfeld/Hilden. Zum ersten Mal seit mehreren Jahren stehen sich in der Basketball-Oberliga die SG Langenfeld und der TuS Hilden als Regionalliga-Absteiger gegenüber. Wird nach der Tabelle geurteilt, ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Die Mannschaft von Markus Dobke hat nach einem Fehlstart offenbar in die Spur gefunden und steht mit sechs Punkten gleichauf mit dem TuS.

Für den SGL-Trainer sind die Hildener Favorit. "Ein gutes Team, gegen das wir uns als Außenseiter sehen." Er hofft jedoch auf ein gutes Spiel, das allerdings nur bei einer weiteren Steigerung für die Gastgeber entschieden werden kann. Besonders bei Björn Klaas zeigt die Formkurve deutlich nach oben. Mit Michael Mulde, der beim 91:69-Sieg vergangenen Samstag bei Maccabi Düsseldorf fehlte, wird einer der Leistungsträger wieder dabei sein.

Zusätzliche Hoffnung, dass die SGL mithalten kann, geben Tom Warnecke und Thomas Gerstenberg, die vor einer Woche nach langer Verletzungspause zum ersten Mal wieder dabei waren.

TuS Hilden muss gewinnen, um in der Tabelle nicht abzurutschen

Der TuS Hilden war gegen den Aufstiegskandidaten Barmer TV dicht dran am dritten Saisonsieg, stand am Ende aber mit leeren Händen da (76:78). "Wir haben uns damit nicht allzu lange beschäftigt, haben den Blick in dieser Woche wieder nach vorne gerichtet. Langenfeld ist zweifellos ein starker Gegner, individuell auch gut besetzt, aber wir müssen endlich wieder einmal gewinnen, um nicht schon früh den Anschluss an die führenden Mannschaften zu verlieren", betont Mario Kyriasoglou.

Am Mittwoch 30 Jahre jung geworden erwartet der TuS-Coach eine ähnliche kompakte Mannschaftsleistung wie gegen die Wuppertaler, nur die miserable Freiwurfquote muss besser werden. Ahmed Kaichouhi fehlt aus beruflichen Gründen, dafür ist der zuletzt fehlende Adam Barczyk wieder dabei.

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