Der TuS verliert erst in der Schlussphase deutlich gegen Velbert. Allein der starke Amerikaner Augie Johnston im Velberter Trikot versenkte bis zur 14:4-Führung (5.) vier seiner insgesamt sechs Dreier.

Makaty Mbaye (r.) war gegen Velbert mit 15 Punkten – ebenso wie Lukas Schierburg – erfolgreichster Werfer seines Hildener Teams.
Makaty Mbaye (r.) war gegen Velbert mit 15 Punkten – ebenso wie Lukas Schierburg – erfolgreichster Werfer seines Hildener Teams.

Makaty Mbaye (r.) war gegen Velbert mit 15 Punkten – ebenso wie Lukas Schierburg – erfolgreichster Werfer seines Hildener Teams.

Dirk Thomé

Makaty Mbaye (r.) war gegen Velbert mit 15 Punkten – ebenso wie Lukas Schierburg – erfolgreichster Werfer seines Hildener Teams.

Hilden. "Jetzt sind wir aufgrund der besseren Punktedifferenz aus den beiden Spielen Kreismeister", sagte Chris Kyriasoglou, Trainer der Velbert Baskets, schmunzelnd. Gerade hatten er und seine Mannschaft das Derby der 2.Basketball-Regionalliga mit 83:65 (43:38) beim abstiegsgefährdeten TuS Hilden gewonnen.

Der TuS hatte das Hinspiel zwar für sich entschieden, vermochte in eigener Halle den mit Spitzenreiter Uerdingen punktgleichen Zweiten aber nur phasenweise in Verlegenheit zu bringen. Velbert führte nach dem ersten Viertel mit einer 24:13. Allein der starke Amerikaner Augie Johnston im Velberter Trikot versenkte bis zur 14:4-Führung (5.) vier seiner insgesamt sechs Dreier.

 "Das war bis dahin eine Katastrophe. Wir haben schlecht verteidigt, dem Gegner zuviel Raum gelassen. Das wurde zwar später etwas besser, aber nicht alle haben in diesem für uns wichtigen Spiel ihr Leistungspotenzial abgerufen", sagte Hildens Trainer Thomas Schierburg.

Im zweiten Viertel ging Hilden konsequenter zur Sache. In erster Linie waren es Trainersohn Lukas Schierburg, der viel Verantwortung im Abschluss übernahm, und der kämpferisch überzeugende Makaty Mbaye, die nach dem 13:30 durch den Dreier von Timo Nitschmann (11.) die Aufholjagd einleiteten.

Als Philipp Gey mit einem Dreier auf 38:40 (19.) verkürzte, hatten die Gastgeber längst wieder Anschluss gefunden. "Wir waren nach der souveränen Führung zu euphorisch, haben dabei die Abwehrarbeit vernachlässigt", kritisierte Kyriasoglou später.

Drei Minuten vor Schluss lag Hilden mit nur fünf Punkten zurück

Williams, Mbaye (15), Kaichouhi (10), L. Schierburg (15), Becker (10), Raddatz (2), Holtz(5), Gey (8), El Hamriui

Chiummo (9), Nitschmann (10), Kehl (16), Johnston (28), Pfüller (15), Walter (3), Strauss, Aksangür, Koeserrecep (2), Arnold

Im dritten Abschnitt liefen die Hildener nach dem 38:48 zunächst wieder einem klaren Rückstand hinterher, verkürzten aber bis kurz vor Ende des dritten Viertels durch Bastian Becker und Lukas Schierburg auf 53:56.

Den letzten Durchgang eröffnete Ahmed Kaichouhi mit einem Dreier zum 57:61. Als Schierburg mit dem fünften Foul ausschied (34.), blieb der TuS dennoch im Spiel, lag drei Minuten vor Schluss nur 65:70 hinten, wurde aber in der verbleibenden Spielzeit von den Baskets noch deutlich distanziert.

Mit ein Grund für die Niederlage: Regisseur Zuri Williams erzielte nicht einen Punkt und blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Das machte den Unterschied, denn Velberts Spielmacher Daniel Kehl bot in Sachen Körpersprache und Treffsicherheit einen ganz anderen Auftritt.

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