Gegen den Regionalliga-Konkurrenten SC Bayer 05 Uerdingen unterliegt das Team 81:89.

Hilden. Ohne Wettkampfpraxis nach vierwöchiger Pause und auch ohne die richtige Einstellung zu Spiel und Gegner ereilte die Basketballer des TuS Hilden im Achtelfinale des WBV-Pokals gegen SC Bayer 05 Uerdingen das Aus.

„Beiden Mannschaften fehlte nach nur wenigen Trainingseinheiten der Spielrhythmus. Aber die Krefelder hatten den größeren Siegeswillen. Das gab, neben der individuellen Qualität einiger Bayer-Spieler, heute den Ausschlag. Dazu haben wir unsere taktischen Vorgaben viel zu selten umgesetzt“, urteilte TuS-Spielertrainer Cem Karal nach dem Ausscheiden gegen den Rivalen aus der 2. Regionalliga.

Die Hildener gingen zwar durch Hendrik Merckens in Führung (2.), gerieten aber durch einen 10:0-Lauf der Uerdinger nach vier Minuten 2:10 ins Hintertreffen. Mit dem Dreier von Routinier Jörg Holtz zum 19:23 hatte der TuS nach zehn Minuten zumindest wieder Tuchfühlung. Holtz verkürzte zu Beginn des zweiten Viertels sogar auf 21:23 (11.).

Lukas Kazlauskas, in der Anfangs-Viertelstunde bereits mit 17 Punkten zu Buche stehend und bis dahin überragender Mann auf dem Parkett der Stadtwerke Hilden Arena, setzte anschließend die entscheidenden Akzente. Der Litauer sorgte fast im Alleingang für die 37:27-Führung (16.) der Krefelder.

„Die Krefelder hatten den größeren Siegeswillen.“

Cem Karal, Trainer TuS Hilden

Auffallend, dass die Gäste immer wieder mit schnell und präzise vorgetragenen Angriffen Lücken im gegnerischen Defensivverbund fanden, während der TuS offensiv umständlich und ohne Überraschungsmoment agierte. Dennoch schien die Partie zur Pause noch nicht verloren. Das wurde durch Lennart Klevers ersten Korb an diesem Abend zum 45:47 (23.) prompt unterstrichen. Bayer zog allerdings, angetrieben vom in dieser Phase sieben Punkte hintereinander markierenden Armenier Michael Daniyelyan, das Tempo wieder an und gewann den dritten Durchgang mit 28:18.

Im weiteren Verlauf schalteten die Gäste indes einen Gang zurück. Der TuS setzte sich nun einige Mal gut in Szene, weil das Team nach den schwachen ersten drei Vierteln mannschaftlich geschlossener auftrat. Am Ende stand im Vergleich zur 62:95Pleite in der Liga eine erträgliche Niederlage.

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