Ein Sieg am Doppelspieltag reicht dem FC Langenfeld, um in die Endrunde der besten vier Mannschaften einzuziehen.

Przemyslaw Wacha hat am Samstag die Chance, sich mit dem FC Langenfeld für die Bundesliga-Play-Offs zu qualifizieren.
Przemyslaw Wacha hat am Samstag die Chance, sich mit dem FC Langenfeld für die Bundesliga-Play-Offs zu qualifizieren.

Przemyslaw Wacha hat am Samstag die Chance, sich mit dem FC Langenfeld für die Bundesliga-Play-Offs zu qualifizieren.

Archiv Stefan Fries

Przemyslaw Wacha hat am Samstag die Chance, sich mit dem FC Langenfeld für die Bundesliga-Play-Offs zu qualifizieren.

Langenfeld. Nur noch ein Sieg, dann steht der FC Langenfeld in den Play Offs zur Deutschen Badminton-Meisterschaft. Dass der Tabellendritte diesen letzten Schritt jetzt auch noch geht, daran lässt FCL-Obmann Günther Joppien vor dem Doppel-Spieltag beim VfL Hamburg und zuhause gegen den 1. BC Bischmisheim (14 Uhr, KAG-Halle) keinen Zweifel.

"Wir wollen die Play-Offs am Wochenende unter Dach und Fach bringen. Dazu müssen wir gegen Hamburg gewinnen", sagt Joppien. Eine Pflichtaufgabe, schließlich konnte der Tabellenletzte, der am Samstag um 14 Uhr Gastgeber ist, in dieser Saison noch keinen einzigen Punkt holen.

Ein Erfolg gegen Bischmisheim hängt von dessen Besetzung ab

Schwer wird das Punkten dagegen am Sonntag im Heimspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister 1. BC Bischmisheim. "Wir rechnen uns auch da gute Chancen aus", gibt sich Joppien optimistisch. "Schließlich wollen wir uns vor heimischer Kulisse gegen einen so attraktiven Gegner beweisen. Aber wer am Ende erfolgreich ist, hängt davon ab, in welcher Besetzung Bischmisheim antritt."

Im Langenfelder Kader steht fast alles zum Besten. Katrin Wannhoff hat nach ihrer Knieverletzung zwar noch nicht trainiert, kann aber zumindest ein Spiel bestreiten. Für Fabienne Deprez, die wegen der Deutschen Jugendmeisterschaften ausfällt, rückt Aileen Rösler in die Mannschaft.

Aktuell haben die Langenfelder (3.) noch drei Punkte Vorsprung auf die SG ETB Berlin (4.). Doch selbst, wenn die Berliner sich im Schlussspurt noch vor den FCL setzen sollten, wäre dies kein Beinbruch. Insgeheim wünscht sich Joppien sogar den vierten Platz und damit das Spiel gegen den Ersten, aller Voraussicht nach Bonn-Beuel.

"Beuel wäre ein attraktiver Gegner und wir hätten keine weite Anreise", sieht der FCL-Obmann auch Vorteile. Den Favoriten fürchtet er nicht: "In den Play-Offs sind die Karten neu gemischt."

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