Bei den Westdeutschen Meisterschaften reicht es für die Langenfelder aber nicht zum Sieg.

Bei den Westdeutschen Meisterschaften reicht es für die Langenfelder aber nicht zum Sieg.
Philipp Wachenfeld gewann im Mixed mit Fabienne Köhler die Bronzemedaille. Archiv

Philipp Wachenfeld gewann im Mixed mit Fabienne Köhler die Bronzemedaille. Archiv

Ralph Matzerath

Philipp Wachenfeld gewann im Mixed mit Fabienne Köhler die Bronzemedaille. Archiv

Langenfeld. Für Fabienne Köhler war es ein durchaus erfolgreiches Wochenende, denn die Westdeutschen Badminton-Meisterschaften in Refrath brachten ihr zwei Medaillen. Im Damen-Doppel holte sie für den FC Langenfeld (FCL) mit Inken Wienefeld (TV Emsdetten) immerhin Silber. Im Finale mussten sich die beiden gegen Lisa Kaminski/Hannah Pohl vom 1. BC Beuel mit 12:21, 20:22 geschlagen geben.

Philipp Wachenfeld hatte sich für das Mixed mehr als Bronze erhofft

Im Mixed reichte es mit dem Vereinskollegen Philipp Wachenfeld zu Bronze. Im Halbfinale unterlagen Wachenfeld/Köhler gegen Niclas Lohau und Jessica Röthel vom STC BW Solingen – 21:11, 18:21, 22:24.

„Das ist ein bisschen ärgerlich, aber es war von Anfang an ein schwieriges Turnier im Mixed“, sagte Wachenfeld, „wir haben den ersten Satz souverän gewonnen und im zweiten Satz 11:5 geführt, aber dann kam ein Bruch in unser Spiel.“ Genau könne er das nicht erklären: „Wir haben irgendwie den Faden komplett verloren.“ Im Herren-Doppel war für die an Position eins gesetzten Wachenfeld und Denis Nyenhuis (TV Refrath), die zuvor sehr souverän gewirkt hatten, ebenfalls das Halbfinale die Endstation. Gegen Christian Bald/Fabian Stoppel (BC Hohenlimburg) gab es ein relativ glattes 15:21, 20:22.

„Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen relativ zufrieden“, erklärte Wachenfeld, der zuvor zumindest im Mixed den Gewinn des Titels für möglich gehalten hatte. Das Resultat im Damen-Doppel wertete er als sehr erfreulich – vor allem deshalb, weil Köhler und Wienefeld zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung an einem Turnier teilnahmen.

Für die Deutschen Meisterschaften ändert das Ergebnis nichts

Für die Deutschen Meisterschaften vom 4. bis 7. Februar in Bielefeld waren die Ergebnisse aus Refrath nicht entscheidend. Köhler und Wachenfeld stehen derzeit in der nationalen Rangliste im Mixed sogar auf dem ersten Platz. „Damit haben wir einen ziemlich sicheren Setzplatz“, sagt Wachenfeld, der sich nun mit den Teamkollegen auf den nächsten Doppelspieltag in der 2. Bundesliga Nord vorbereitet. Der Tabellenführer und Aufstiegskandidat tritt dann gleich zwei Mal auswärts an – am 30. Januar beim BV RW Wesel und am 31. Januar bei BW Wittorf.

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