Badminton: Am Donnerstag beginnen in Bielefeld die Deutschen Meisterschaften. Elf Spieler vom FC Langenfeld sind dabei.

Björn Joppien kann sich Hoffnungen auf eine Medaille machen. Erst im Finale kann er auf Titelverteidiger Zwiebler treffen.
Björn Joppien kann sich Hoffnungen auf eine Medaille machen. Erst im Finale kann er auf Titelverteidiger Zwiebler treffen.

Björn Joppien kann sich Hoffnungen auf eine Medaille machen. Erst im Finale kann er auf Titelverteidiger Zwiebler treffen.

Stefan Fries

Björn Joppien kann sich Hoffnungen auf eine Medaille machen. Erst im Finale kann er auf Titelverteidiger Zwiebler treffen.

Langenfeld. Die Zeit der Titelserien des FC Langenfeld bei den Deutschen Badminton-Meisterschaften dürfte vorbei sein. Aber ganz ohne Medaillen-Hoffnungen reist das elfköpfige Aufgebot nicht nach Bielefeld, wo ab Donnerstag die seit Jahren übliche viertägige Veranstaltung in der Seidensticker-Halle stattfindet.

Erfreulich ist, dass neben den Routiniers auch fünf junge Talente aus dem FCL-Nachwuchs mit am Start sind: Fabienne Deprez (17) trägt dabei im Mixed mit Mike Joppien (Westdeutsche Meister) die größten Hoffnungen, könnte jedoch im Einzel, wo sie einen Setzplatz hat, die ersten Runden bis zum Viertelfinale überstehen.

Für Philipp Wachenfeld (19), der seine ersten Bundesliga-Einsätze schon hinter sich hat, Fabienne Köhler (18), Fabian Scherpen und Ralph Beck (beide 17) als mehrfache West-Meister der Jugend, geht es darum, die Atmosphäre und das Niveau deutscher Titelkämpfe kennen zu lernen.

Und welche Hoffnungen tragen die Erfahrenen aus dem Bundesliga-Team? Björn Joppien wurde zwar im vergangenen Jahr nach sieben Einzeltiteln in Serie von Marc Zwiebler (1. BC Beuel) entthront, gehört jedoch nach wie vor zur ersten Garnitur im deutschen Badminton-Verband, auch wenn die berufliche Entwicklung inzwischen Vorrang hat. Er wurde an Nummer zwei gesetzt und kann erst im Finale auf den Titelverteidiger treffen. Eine Medaille sollte Joppien auf alle Fälle mitbringen.

Am Samstag gibt es die Halbfinale und Sonntag die Endspiele

Das dürfte für Andreas Wölk, mehrfacher DM-Dritter im Einzel, sehr viel schwerer werden, da er nach Verletzung und Krankheit noch nicht wieder in Topform ist. Das bewährte Doppel Mike Joppien/Thorsten Hukriede hat im Viertelfinale mit den Favoriten Fuchs/Kindervater (Bischmisheim/Beuel) eine fast unüberwindliche Hürde vor sich.

Dafür sind die Aussichten im Mixed nicht schlecht. Joppien/Deprez können an einem guten Tag durchaus ins Halbfinale kommen. Noch größer sind die Chancen für Katrin Wannhoff, die mit Kristof Hopp in dieser Disziplin startet. Ihnen winkt sogar das Finale.

An den beiden ersten Tagen stehen die Vorrunden auf dem Zeitplan. Der Samstag ist den Viertel- und Halbfinales vorbehalten. Der Sonntag als Höhepunkt bringt lediglich noch die Entscheidungen in den fünf Disziplinen.

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