Wichtiger 6:2-Erfolg der Langenfelder gegen Berlin.

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Katrin Wanhoff sorgte mit ihrem Sieg im Damendoppel gemeinsam mit Ella Diehl für einen wichtigen Punkt beim 6:2-Erfolg gegen Berlin.

Katrin Wanhoff sorgte mit ihrem Sieg im Damendoppel gemeinsam mit Ella Diehl für einen wichtigen Punkt beim 6:2-Erfolg gegen Berlin.

Archiv Dirk Thomé

Katrin Wanhoff sorgte mit ihrem Sieg im Damendoppel gemeinsam mit Ella Diehl für einen wichtigen Punkt beim 6:2-Erfolg gegen Berlin.

Langenfeld. Der FC Langenfeld ist mit einem überraschenden 6:2-Sieg gegen die SG ETB Berlin einen großen Schritt im Kampf um den vierten Platz und damit der Play-Off-Runde um die Deutsche Badminton-Meisterschaft naher gerückt. Die Langenfelder verdrängten Union Lüdinghausen vom vierten Tabellenplatz.

Berlin tritt zur Freude der Gastgeber nicht in Bestbesetzung an

Der FCL hatte gehofft, dass die Hauptstädter nicht in stärkster Besetzung antreten würden, da ihre Spitzenspieler wie der Malaysier Wong an internationalen Turnieren in Asien teilnehmen. Aber auch Doppelspezialist Logosz und Nicole Grether fehlten, so dass fast von einer zweiten Garnitur gesprochen werden konnte, mit der die Berliner anreisten. "Wir ahnten schon, dass sie nicht mit ihrem stärksten Aufgebot kommen würden. Diese Chance haben wir genutzt und können mit dem Start ins neue Jahr zufrieden sein", freute sich Bundesliga-Obmann Günther Joppien.

Die Mannschaft präsentierte sich jedoch ohne Ausnahme in guter Verfassung und hatte sich offenbar bestens auf diese wichtige Partie vorbereitet. Das zeigte sich schon in den beiden Herrendoppeln und im Damendoppel zum Auftakt. Przemyslaw Wacha/Björn Joppien benötigen zwar drei Sätze gegen Lehmann/Zimmermann, doch war ihr Erfolg letztlich nicht gefährdet.

Das galt auch für das zweite Doppel Mike Joppien/Philipp Wachenfeld und noch mehr für das Damendoppel Ella Diehl/Kathrin Wanhoff, die das Berliner Duo Juliane Schenk/Lisa Deichgräber überraschend deutlich mit 21:12, 21:14 bezwangen.

So hieß es bereits 3:0 für die Langenfelder, bevor der Tscheche Pavel Florian seine deutliche Formsteigerung mit einem Sieg in zwei Sätzen gegen Holger Witte demonstrierte. Florian sorgte damit für den ersten Erfolg der Saison im dritten Herreneinzel. Und als anschließend Wacha seinen Gegner Zurwonne eine Lektion erteilte (21:13, 21:11), war mit der 5:0-Führung der Sieg unter Dach und Fach.

Den mehr als 200 Zuschauern wurde zum Schluss noch ein echter Leckerbissen geboten. Im Dameneinzel lieferten sich Ella Diehl und Deutschlands Nummer eins, Juliane Schenk, eine Partie auf ganz hohem Niveau. Die gebürtige Russin Diehl verlangte der deutschen Meisterin alles ab und gab sich erst nach drei Sätzen knapp geschlagen (21:23, 21:16, 18:21).

Es war der erste Punkt für die Gäste, da zuvor Björn Joppien in seinem Einzel für das 6:0 gesorgt hatte. Schenks Sieg und der Berliner Erfolg zum Abschluss im Mixed gegen Mike Joppien/Wanhoff waren ohne Bedeutung für den guten Jahresstart des FCL.

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