Björn Joppien vom FC Langenfeld scheidet im Einzel bereits im Viertelfinale aus.

Fabienne Deprez und Mike Joppien vom FC Langenfeld belegten im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften den dritten Platz.
Fabienne Deprez und Mike Joppien vom FC Langenfeld belegten im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften den dritten Platz.

Fabienne Deprez und Mike Joppien vom FC Langenfeld belegten im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften den dritten Platz.

Archiv Dirk Thomé

Fabienne Deprez und Mike Joppien vom FC Langenfeld belegten im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften den dritten Platz.

Langenfeld. Fabienne Deprez, Deutschlands derzeit größtes Talent der Badminton-Frauen, hat doppelten Grund zum Feiern: Sie wird heute 18 Jahre alt und kann zu den Geburtstagsgeschenken zwei Bronzemedaillen legen, die sie am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld errungen hat.

Sowohl im Einzel als auch im Mixed mit ihrem Vereinskollegen vom FC Langenfeld, Mike Joppien, kämpfte sie sich bis ins Halbfinale, wo sie gegen Juliane Schenk (Berlin) und mit Joppien gegen das Paar Ingo Kindervater/Birgit Overzier (BC Beuel) unterlag. Die Gegner im Einzel und Mixed konnten sich in den Finalspielen am Sonntag erneut mit dem Titel schmücken.

Für Fabienne Deprez waren es die ersten Medaillen bei Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen, nachdem sie es schon in der Jugend auf eine stattliche Sammlung gebracht hat und in der U19 diese Erfolgsserie weiterführen dürfte. Sie setzte sich in Bielefeld in ihren Spielen bis zum Halbfinale souverän durch und bot selbst gegen Juliane Schenk, die herausragende deutsche Spielerin, mit 13:21, 12:21 eine sehr gute Partie.

Im Mixed schalteten Joppien/Deprez überraschend die an Nummer drei gesetzten Peter Käsbauer/Johanna Kolaschewski (Rosenheim) aus, waren jedoch gegen die späteren Meister aus Beuel chancenlos (13:21, 10:21).

Im Herreneinzel platzte Björn Joppiens Hoffnung auf seinen achten Titel oder zumindest eine Medaille bereits im Viertelfinale, als er gegen den noch in der Jugend spielenden und als größtes deutsches Talent bei den Herren geltenden Nikolai Persson (Trittau) in drei Sätzen ausschied (14:21, 21:14, 22:24). "Der dritte Satz war reine Nervensache", sagte sein Vater und FCL-Obmann Günther Joppien.

Im Herrendoppel scheiterten genau wie vor einem Jahr Mike Joppien/Thorsten Hukriede gegen die Titelverteidiger Kindervater/Michael Fuchs (Bonn/Bischmisheim), boten jedoch beim 18:21, 22:24 eine sehr starke Leistung.

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