Langenfeld wendet 1:4-Rückstand zum 4:4-Unentschieden.

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Thorsten Hukriede hat dem FC Langenfeld mit seinem Sieg einen Punkt gesichert.

Thorsten Hukriede hat dem FC Langenfeld mit seinem Sieg einen Punkt gesichert.

Archiv Stefan Fries

Thorsten Hukriede hat dem FC Langenfeld mit seinem Sieg einen Punkt gesichert.

Langenfeld. "Das war unser Play-Off", sagte Obmann Günther Joppien sichtlich erleichtert, nachdem Thorsten Hukriede mit seinem Sieg im dritten Einzel das 4:4-Unentschieden in der Badminton-Bundesliga-Begegnung gegen den BV Gifhorn gerettet hatte.

Eine erneute Niederlage gegen die Niedersachsen hätte sich der FC Langenfeld nicht leisten dürfen, da zu gleicher Zeit Berlin beim BC Bischmisheim/Saarbrücken überraschend mit 5:3 gewonnen hatte.

Das Remis in der Langenfelder Halle entsprang einer Energieleistung, nachdem der FCL schon 1:4 in Rückstand lag. Und das mit einer total umgekrempelten Mannschaft: Przemyslaw Wacha, Katrin Wannhoff und Fabienne Deprez fielen aus. Schließlich griff Ella Diehl trotz Erkältung zum Schläger.

Die vier Doppel hatten noch nie in dieser Besetzung gespielt, Aileen Rößler noch nie das Einzel bestritten, Andreas Wölk und Thorsten Hukriede mussten in den beiden Herreneinzeln hinter Björn Joppien antreten. Insgesamt also eine aus der Not geborene Aufstellung, für die das 4:4 ein großer Erfolg war

Joppien und Wachenfeld sorgen für den ersten Hoffnungsschimmer

Das erste Herrendoppel Björn Joppien/Hukriede ging in zwei Sätzen klar verloren, das Damendoppel Diehl/ Rößler musste sich in drei Sätzen geschlagen geben. Für den ersten Hoffnungsschimmer sorgten Mike Joppien/ Philipp Wachenfeld, als sie das zweite Doppel in drei Sätzen für sich entschieden.

Dann folgten zwei weitere Rückschläge. Aileen Rößler stand gegen die Weißrussin Olga Konon ebenso auf verlorenem Posten wie Wölk, der nach längerer Erkrankung noch Konditionsmängel zeigte und nach gewonnenem ersten Satz immer stärker abbaute, gegen Maurice Niesner.

Doch dann kam die Stunde der Langenfelder: Das Mixed Mike Joppien/Diehl schaffte in zwei Sätzen das 2:4. Zu gleicher Zeit konnte Björn Joppien im Spitzenspiel gegen Raul Must nach einem souveränen 21:12 im ersten Satz dieses Niveau nicht halten. Er gab nach einer 18:16-Führung den schnellen Sieg noch aus der Hand (18:21), wahrte jedoch mit 21:19 im dritten Satz die Remis-Hoffnung.

Nun lag es in Thorsten Hukriedes Hand, den einen Punkt für Langenfeld zu retten. Nach klarem Satzgewinn dominierte der Gifhorner Helmchen. Hobbyspieler Hukriede mobilisierte die letzten Kräfte und wurde nach dem 21:16 im dritten Satz ebenso stürmisch gefeiert wie kurz zuvor Björn Joppien.

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