Das Team der SG Langenfeld gewinnt 7:1 bei SG EBT Berlin.

Badminton–2. liga
Mike Joppien war mit der Teamleistung zufrieden. Archiv

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Staschik

Mike Joppien war mit der Teamleistung zufrieden. Archiv

Langenfeld. Die vergangenen Monate waren nicht immer leicht für den FC Langenfeld (FCL). Nach eher durchwachsenen Leistungen in der 2. Badminton-Bundesliga geriet der Aufstiegskandidat in ungewohnte Fahrwasser. Durch unnötige Punktverluste und ungewöhnliche Ergebnisse der anderen Teams fand sich der ehemalige Erstligist plötzlich im unteren Drittel der Tabelle wieder und drohte den Anschluss nach oben zu verlieren.

Team will positiven Trend mit ins neue Jahr nehmen

Entsprechend wichtig war die letzte Partie des Jahres bei der SG EBT Berlin. Der FCL gewann souverän 7:1 und wischte vorerst alle Zweifel beiseite. Das Team überwintert mit 9:7 Punkten auf dem dritten Platz – zwei Zähler hinter Tabellenführer Blau-Weiß Wittorf. „Es war ein versöhnlicher Abschluss für ein nicht immer einfaches Jahr“, sagte Mike Joppien, der sich über eine „außerordentlich gelungene Reise“ in die Hauptstadt freute.

„Im Hinspiel haben wir 4:4 gespielt und diesmal wollten wir es besser machen“, sagt Joppien. „Dabei haben wir gezeigt, wie gut wir sein können, wenn alles zusammen passt.“ Auf dieser Leistung könne die Mannschaft in Zukunft aufbauen. „In der Rückrunde ist noch alles für uns drin“, sagt der 36-Jährige.

Der FCL zeigte eine durchgehend starke Leistung in Berlin. Joppien musste an der Seite von Philipp Wachenfeld im Doppel zwar über drei Sätze gehen (17:21, 21:16, 21:7), aber danach liefen die meisten Spiele ganz im Sinne der Gäste. Für ein kleines Ausrufezeichen sorgte dabei Samuel Hsiao aus der Jugend des FCL. Der 15-Jährige gewann das dritte Herreneinzel gegen Ben Torrance (22:20, 21:18) und empfahl sich für weitere Einsätze in der Zweitligamannschaft.

Wegen Ausfällen kommt Nachwuchstalent zum Einsatz

„Er zeigt seit Wochen gute Leistungen im Training und ist insgesamt in sehr guter Form“, lobt Teamchef Günther Joppien das Talent. Dass Hsiao gleich beim ersten Einsatz so einschlägt und gegen einen etablierten Spieler gewinnt, sei indes nicht abzusehen gewesen.

Möglich wurde der Einsatz des Nachwuchsspielers, der sonst in der zweiten Mannschaft heimisch ist, durch zwei Ausfälle. Der Engländer Ryan McCarthy konnte nicht an der Berlinreise teilnehmen, weil es an Rückflugmöglichkeiten mangelte und eine wichtige Klausur anstand. Ebenfalls nicht zur Verfügung stand Maurice Deprez, der Vorentscheiden auf Bezirksebene spielte, ohne die er nicht an den Westdeutschen Meisterschaften teilnehmen dürfte.

Die einzige Niederlage des Tages erlaubte sich Maxime Moreels gegen Eetu Antti Heino (17:21, 16:21). Die Stimmung im Team trübte das allerdings nicht.

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