Der Langenfelder startet bei den Deutschen Meisterschaften.

Björn Joppien vom FC Langenfeld hat bereits sieben Deutsche Meistertitel gewonnen.
Björn Joppien vom FC Langenfeld hat bereits sieben Deutsche Meistertitel gewonnen.

Björn Joppien vom FC Langenfeld hat bereits sieben Deutsche Meistertitel gewonnen.

Dirk Thomé

Björn Joppien vom FC Langenfeld hat bereits sieben Deutsche Meistertitel gewonnen.

Langenfeld. Von Donnerstag an ist Bielefeld wieder Schauplatz der Deutschen Einzelmeisterschaften im Badminton. In den vergangenen beiden Jahrzehnten prägten Langenfelder die Konkurrenz im Herreneinzel. Sieben Titel holte Oliver Pongratz, anschließend - seit 2000 - war sein damals ganz junger Teamkollege Björn Joppien der Nachfolger. Er brachte es ebenfalls auf sieben Titel, wurde jedoch in den letzten beiden Jahren von Marc Zwiebler (1.BCBeuel) abgelöst.

Berufliche Ausbildung und Familie hatten Vorrang. Ungeachtet dessen ist Björn Joppien nach wie vor einer der besten deutschen Spieler. "Er ist wieder ganz gut da", urteilt Vater Günther Joppien, Obmann des FCL-Bundesligateams. "Sein Ziel ist das erneute Endspiel gegen Zwiebler."

Björn Joppien ist an Nummer drei gesetzt

Dafür hat Joppien, der vor wenigen Tagen seinen 29.Geburtstag gefeiert hat, in den vergangenen Wochen intensiv trainiert, wurde jedoch durch Schulterprobleme beeinträchtigt. Deshalb spielte er auch am Wochenende in der Badminton-Bundesliga gegen Bischmisheim nur das Doppel, testete jedoch gegen Beuel seinen Leistungsstand im Einzel und war mit der knappen 1:2-Niederlage nicht unzufrieden. In Bielefeld ist er an Nummer drei gesetzt und bekommt es im Halbfinale mit dem Bischmisheimer Dieter Domke zu tun. Da bieten sich alle Chancen für ein Endspiel, in dem erneut Zwiebler Favorit ist. Aber Joppien hat sich einiges vorgenommen und liebäugelt mit seinem achten Titel.

Fabienne Deprez hat bei den Frauen gute Chancen

Noch nicht soweit, aber auf einem gutem Weg, ist Fabienne Deprez, die in wenigen Tagen ihren 18. Geburtstag feiert. "Für sie ist das Halbfinale machbar", sagt Günther Joppien, der von ihrer starken Leistung gegen die Engländerin Elisabeth Cann, die Nummer eins der Beueler Damen, beeindruckt war. Fabienne Deprez verlor im dritten Satz 20:22, als ihr die Kraft im vierten Spiel innerhalb von 24 Stunden ausging. An der übermächtigen Juliane Schenk kommt sie noch nicht vorbei, gegen alle anderen deutschen Spielerinnen ist sie aber nicht chancenlos.

Im Herrendoppel finden Mike Joppien und Thorsten Hukriede erneut zusammen, haben jedoch den Nachteil, dass sie im Viertelfinale auf die Titelverteidiger Kindervater/Fuchs (Beuel/Bischmisheim) treffen würden, die sich allerdings am vergangenen Wochenende in Langenfeld in nicht gerade meisterlicher Form mit ihrem jeweils anderen Partner vorstellten.

Sechs Langenfelder Spieler haben sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Neben den Bundesligaspielern Björn Joppien, Mike Joppien und Philipp Wachenfeld sind auch die Nachwuchskräfte Fabian Scherpen, Fabienne Köhler und Lisa Hankammer dabei.

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