Der FC Langenfeld steht kurz vor der Play-Off-Teilnahme.

Langenfeld. Der Federballclub Langenfeld (FCL) steht vor dem entscheidenden Spiel in der Badminton-Bundesliga im Kampf um den Einzug in die Play-Off-Runde um die deutsche Meisterschaft. Am Sonntag, 14 Uhr, empfängt der Tabellendritte mit dem GV Gifhorn jenen Gegner, der der Mannschaft noch gefährlich werden kann.

Der FCL kehrte in der Hinrunde mit einer überraschenden 3:5-Niederlage von den Niedersachsen zurück. Er hat also einiges gutzumachen, wenn er Gifhorn als derzeit Tabellenvierten auf Distanz halten will. "Uns würde schon ein 4:4 reichen. Ein solches Ergebnis ist realistisch", schätzt Obmann Günther Joppien die Situation ein.

Diese Bescheidenheit hat ihre Gründe: Beim FCL fehlt Spitzenspieler Przemyslaw Wacha, der einer Verpflichtung seines polnischen Verbandes nachkommen muss. Bei den Damen fallen Katrin Wannhoff (Knieprobleme) und Fabienne Deprez aus, die verpflichtet ist, bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften zu starten. Damit ergibt sich für den FCL eine Aufstellungs-Lotterie. "Wie die Herren-Doppel und -Einzel besetzt werden, entscheidet sich erst kurz vor Beginn und hängt auch davon ab, in welcher Besetzung Gifhorn antritt", sagt der Obmann.

So ist der Partner von Björn Joppien im ersten Doppel noch ungewiss. Andreas Wölk oder Philipp Wachenfeld kommen dafür in Betracht. Möglich ist jedoch auch, dass Mike Joppien und Thorsten Hukriede das erste Doppel bilden. Von den drei Herren-Einzeln ist lediglich sicher, dass Björn Joppien an Nummer eins spielt.

Bei den Damen springt Aileen Rößler als gute Doppel- und Mixedspielerin ein. Mit Ella Diehl steht sie im Damen-Doppel, mit Hukriede oder Mike Joppien im Mixed. Aber auch Gifhorn wird nicht in stärkster Besetzung spielen. Deshalb richtet sich die FCL-Aufstellung auch danach, mit welchem Aufgebot der Gegner nach Langenfeld kommt. "Spannend wird es auf alle Fälle", ist Günther Joppien überzeugt.

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