Der ASV Mettmann strebt in der Partie beim FSV Vohwinkel mindestens ein Remis an. Monheim gastiert beim FC Mönchengladbach.

Der ASV Mettmann strebt in der Partie beim FSV Vohwinkel mindestens ein Remis an. Monheim gastiert beim FC Mönchengladbach.
In der Vorsaison jubelten die Mettmanner über einen 2:1-Auswärtssieg in Vohwinkel. Archiv

In der Vorsaison jubelten die Mettmanner über einen 2:1-Auswärtssieg in Vohwinkel. Archiv

Dietrich Janicki

In der Vorsaison jubelten die Mettmanner über einen 2:1-Auswärtssieg in Vohwinkel. Archiv

Mettmann/Monheim. Zum Duell der beiden Landesliga-Aufsteiger, die in der vergangenen Saison noch einer Bezirksliga-Gruppe angehörten, kommt es am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Lüntenbeck, Bahnstraße) zwischen dem FSV Vohwinkel und dem ASV Mettmann. Es waren in der vergangenen Spielzeit packende Begegnungen der beiden Teams, die verdient aufstiegen. Gerade das Spiel vor einer großen Zuschauerkulisse in der Rückrunde in Vohwinkel war bis zur letzten Minute spannend und hatte mit dem ASV Mettmann den glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger. Für die Mettmann bedeutete dieser 2:1-Erfolg die Meisterschaft und zugleich den direkten Aufstieg in die Landesliga. Der FSV musste als Vizemeister in die Relegation, die die Vohwinkler souverän meisterten und damit ebenfalls den Sprung in die Landesliga besiegelten.

In der neuen Spielklasse überzeugten bisher beide Mannschaften, wobei gerade der FSV bisher riesig auftrumpfte. Die Mannschaft von Trainer Marc Bach ist in dieser Saison noch ungeschlagen und führt nach acht Spieltagen überraschend die Tabelle an. Die Wuppertaler haben bis auf die Partie gegen den VSF Amern (0:0) alle anderen Begegnungen gewonnen. Doch nicht nur die Vohwinkler, sondern auch der ASV Mettmann erwies sich als Bereicherung für die Landesliga. Trainer Michael Kirschner, der im bisherigen Saisonverlauf mit vielen verletzungs- oder urlaubsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte, schaffte es trotzdem, eine spielerisch und kämpferisch überzeugende Mannschaft zu präsentieren. Mit dem derzeitigen siebten Tabellenplatz sind die Verantwortlichen beim ASV insgesamt alle sehr zufrieden, wobei Vorstand, Trainer-Team und die Spieler trotzdem einigen unnötigen Punktverlusten nachtrauern. Welches Potenzial im Kader steckt, wurde am vergangenen Sonntag erneut deutlich, als die Mannschaft mit einer starken Vorstellung im zweiten Durchgang, gegen den favorisierten VSF Amern einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Sieg umwandelten. K.M.

FC Monheim will Balance zwischen Offensive und Defensive finden

Der Aufsteiger FC Monheim sorgt in der Landesliga weiter für Furore. Vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim Oberliga-Absteiger 1. FC Mönchengladbach sind die Monheimer ungeschlagen – und sie haben als Tabellenzweiter nach acht Spielen bei 16:3 Toren bereits 20 Punkte auf der Habenseite. Besser liegt mit 22 Zählern und 25:5 Toren nur der ebenfalls aufgestiegene FSV Vohwinkel. Das Trio aus SC Velbert, Düsseldorfer SC und TSV Meerbusch II (jeweils 16) folgt mit vier Punkten Abstand. Mönchengladbach (Neunter) unterlag zuletzt beim SC Union Nettetal mit 1:3 und entschied zu Hause bei 10:7 Toren erst eine Partie für sich (5:0 gegen Bayer Dormagen).

„Wir stehen vor einer sehr hohen Hürde, denn Mönchengladbach verfügt über ein sehr gut ausgebildetes, junges und dynamisches Team“, sagt FCM-Trainer Dennis Ruess, „das sind überaus schnelle und bewegliche Spieler.“ Trotz der Stärke des Gegners traut er der eigenen Elf viel zu: „Wir haben keinen Grund, vor Ehrfurcht zu erstarren, wenn wir unsere Balance zwischen stabiler Defensive und mutiger Offensive finden. Für Sonntag haben wir als Minimalziel einen Punkt. Wenn wir unser volles Potenzial abrufen, ist ein Sieg möglich“, meint Ruess. ts-

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