Mettmanner schaffen noch das 3:3.

Mettmann. Mit einem dem Spielverlauf entsprechenden 3:3 endete die Partie der beiden im oberen Mittelfeld der Bezirksliga stehenden Mannschaften ASV Mettmann und Vatanspor Solingen. Für den ASV hatte das Spiel aber Schönheitsflecken.

Zunächst sah Daniel Rehag wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte (51.), danach wurde Rafet Zeka wegen Handspiels im eigenen Strafraum mit dem roten Karton bestraft.

„Der Feldverweis für Daniel geht in Ordnung. Die rote Karte für Rafet war nicht unbedingt notwendig. Hier hätte auch gelb genügt“, bewertete Michael Kirschner das Kartenspiel des Unparteiischen. Der ASV-Trainer ärgerte sich über Rehag. „Was er gemacht hat, geht gar nicht. So schädigt man nicht sein eigenes Team“, tadelt er den ehemaligen Oberliga-Spieler.

Die Solinger lagen bis zur 14. Minute bereits mit 2:0 vorn. Nach etwa einer halben Stunde fand der ASV dann zu seinem Spiel. Nachdem Daniel Rehag zunächst mit einem Distanzschuss scheiterte, war er in der 37. Minute zum 1:2 erfolgreich. Kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Bünyamin Dogan mit einem Schuss aus 14 Metern aus.

Mettmanner geraten nach der Pause zunächst in Rückstand

Nach dem Seitenwechsel wollte der ASV weiter druckvoll agieren, sah sich aber nach dem von Rafet Zeka verursachten Handelfmeter mit 2:3 (61.) im Hintertreffen. Der ASV drängte auf den Ausgleich. Thomas Zelles hätte bei zwei schönen Einzelaktionen fast den Ausgleichstreffer der Mettmanner erzielt. Den markierte dann Severin Przybylski, der einen Handelfmeter zum 3:3 (82.) verwandelte.

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