Beim Sieg gegen Nauheim geht der Eishockey-Regionalligist als Erster in die Platzierungsrunde.

Kapitän Dennis Fischbuch (l.) und die Aliens werden vermutlich als Spitzenreiter in die Platzierungsrunde gehen.  Archiv
Kapitän Dennis Fischbuch (l.) und die Aliens werden vermutlich als Spitzenreiter in die Platzierungsrunde gehen. Archiv

Kapitän Dennis Fischbuch (l.) und die Aliens werden vermutlich als Spitzenreiter in die Platzierungsrunde gehen. Archiv

Achim Blazy

Kapitän Dennis Fischbuch (l.) und die Aliens werden vermutlich als Spitzenreiter in die Platzierungsrunde gehen. Archiv

Ratingen. Am Sonntag können die Ratinger Ice Aliens bei einem Sieg gegen den Vorletzten aus Bad Nauheim (18 Uhr) die Vorrunde der Eishockey-Regionalliga als Spitzenreiter beenden. Und ab Montag zählt das alles gar nicht mehr. Punkte, Tore – alles wird gelöscht. Denn dann beginnt die Platzierungsrunde im Kampf um die Play-off-Plätze – und da beginnen alle sechs Mannschaften wieder bei Null.

Trotz des etwas verqueren Modus ist die Motivation bei den Aliens ungebrochen. „Natürlich wollen wir die Runde als Tabellenerster abschließen“, sagt Trainer Alexander Jacobs. „Das wäre ein erster kleiner Saisonerfolg.“ 42 Punkte haben die Außerirdischen aktuell auf dem Konto, dahinter folgen Hamm mit 41 sowie Neuss mit 39 Zählern.

Die Erstplatzierten beginnen immer mit einem Heimspiel

Auch wenn keine Punkte aus der Vorrunde mit in die Platzierungsrunde genommen werden – einen kleinen Vorteil hat eine Spitzenposition dennoch. Denn die beiden Erstplatzierten beginnen in der Runde ab kommendem Freitag mit einem Heimspiel, die erste Auswärtspartie findet dann am Sonntag statt. „Das ist in unserer Liga ein logistischer Vorteil. Freitags ist es leichter, alle Spieler an Bord zu haben, wenn man ein Heimspiel hat. Manche schaffen es auswärts nicht aufgrund der Arbeit. Sonntag ist es deutlich leichter, die ganze Mannschaft zusammen zu bekommen.“

Apropos Mannschaft: Trainer Jacobs hat ab kommender Woche die Qual der Wahl. Denn die Verletzungsmisere der Aliens hat sich weitgehend erledigt. Stepan Kuchynka hat seine Gehirnerschütterung auskuriert. Auch Milan Vanek hofft, nach seiner schweren Schulterverletzung schon am Sonntag wieder spielen zu können. „Wir warten noch die letzten Trainings ab“, sagt er. „Aber ich fühle mich wieder fit. Ich gehe zu 90 Prozent davon aus, dass ich spielen kann.“ Sein Trainer bremst ihn noch etwas. „Wir müssen gucken, ob wir gegen Nauheim wirklich das Risiko eingehen wollen. Aber prinzipiell sieht es gut um Milan aus“, so Jacobs.

So hat der Coach schon bald die Qual der Wahl, wen er aufstellen möchte. Denn durch die Verpflichtung von Tim und Tobias Brazda hat sich die Qualität im Kader noch einmal deutlich erhöht. „Ich habe die beiden aufgrund unserer Verletzten in den ersten Spielen ganz schön hin und her geschoben“, meinte Jacobs. Tobias Brazda verzeichnete in drei Spielen ein Tor und drei Vorlagen, Bruder Tim in zwei Partien zwei Tore und eine Beihilfe.

Und so muss Jacobs puzzeln. Wer spielt wo? Schließlich ist der Paradesturm um Vanek, Kuchynka und Kapitän Dennis Fischbuch bald wieder vereint. Dahinter tummeln sich dann weitere gute Stürmer wie die Brazdas, Alexander Schneider oder Sebastian Schröder. „Ich habe schon eine Lieblingsaufstellung im Kopf“, betont Jacobs.

Doch zuerst steht das letzte Vorrundenspiel gegen Nauheim an. „Ich weiß nicht, gegen wen wir spielen, da Nauheim 39 Spieler im Kader hat“, sagt Jacobs. „Es ist mir aber egal. Ich will gewinnen. Und hoffe, dass viele Zuschauer kommen.“

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