Die Ratinger entscheiden beide Spiele gegen die Luchse Lauterbach für sich.

Die Ratinger entscheiden beide Spiele gegen die Luchse Lauterbach für sich.
Ice Aliens Robert Licau (hinten rechts) erkämpft sich gegen die Luchse den Puck.

Ice Aliens Robert Licau (hinten rechts) erkämpft sich gegen die Luchse den Puck.

Achim Blazy

Ice Aliens Robert Licau (hinten rechts) erkämpft sich gegen die Luchse den Puck.

Ratingen. Das Spitzenspiel-Wochenende zwischen den Ratinger Ice Aliens und den Luchsen aus Lauterbach war nur auf Papier eines. Denn der Gegner reiste schon am Freitag arg dezimiert an den Sandbach und war auch Sonntag dem Tabellenführer der 1. Liga West-Endrunde nicht gewachsen. Trotz allem war das Ergebnis am Freitag mit 4:3 (0:1, 3:0, 1:2) aus Sicht der Ratinger schon knapp. Im Rückspiel sah es ähnlich aus: 3:2 (2:0, 1:1, 0:1).

„Das 4:3 war viel knapper als der Spielverlauf.“

Alexander Jacobs, Trainer Ice Aliens

„Das 4:3 war viel knapper als der Spielverlauf“, sagte Alexander Jacobs nach der Partie am Sandbach gegen die mit einem Rumpfkader angereisten Hessen. „Lauterbach befand sich 60 Minuten mehr oder weniger in der Defensive.“ Das erste Tor schossen jedoch die Gäste. Und so lief Ratingen mal wieder einem Rückstand hinterher.

Das sollte sich im zweiten Drittel jedoch ändern. Die Aliens spielten nun offensiv, die Fans wurden etwas ungeduldig. Denn bis zum Ausgleich durch Robert Licau dauerte es bis zur 33. Minute. Die Aliens profitierten hier von einem Überzahlspiel.

In der gleichen Spielminute indes sorgte Jan-Philipp Priebsch mit einem Schlagschuss für das 2:1, nur zwei Minuten später traf Stepan Kuchynka aus kurzer Distanz. Die Partie schien entschieden.

Lauterbach kämpft sich zum Ende der Partie nochmal ran

Lauterbach gab sich indes nicht auf. Neun Minuten vor dem Ende der Partie fiel der Anschlusstreffer zum 2:3, der allerdings vier Minuten später erneut durch Priebsch mit dem 4:2 beantwortet wurde. Knapp drei Minuten waren in der Partie noch zu absolvieren, als Torhüter Dennis Kohl zum dritten Mal geschlagen war: Ein harter Schlagschuss trudelte zum 4:3 über die Linie. Erschreckenderweise wurde es danach noch holprig – doch die Aliens brachten den Vorsprung über die Zeit.

Im zweiten Spiel am Wochenende wollten die Ratinger in Lauterbach direkt zeigen, wer der Herr im Haus ist. Fünf Minuten waren gerade gespielt, da traf Robert Licau zum 1:0. Das Spiel war temporeich, die Aliens setzten mit einer fulminanten Offensive die Lauterbacher unter Druck.

So ging auch der zweite Treffer der Partie auf das Konto der Gäste: 17. Minute, 2:0 durch Dennis Fischbuch. Lauterbach blieb dran, staubte nach einem Abwehrfehler zum 1:2 ab. Doch Milan Vanek stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her.

Spielunterbrechung wegen eines Böllerwurfes von den Rängen

Das letzte Drittel wurde durch einen Böllerwurf von den Rängen überschattet. Als der Feuerwerkskörper aufs Eis knallte, verließen beide Teams die Fläche und spielten erst Minuten später weiter.

Lauterbach versuchte noch einmal alles, nahm den Torhüter vom Eis. Doch mehr als der Anschlusstreffer in den Schlusssekunden gelang den Gastgebern nicht mehr.

Durch die beiden knappen Niederlagen ist Lauterbach nun bereits elf Punkte hinter den Aliens – womit sich auch der wahrscheinlich letzte Konkurrent im Rennen um Platz eins verabschiedet hat. Die Aliens können sich schon einmal auf das Halbfinale vorbereiten.

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